Nach Schließung des Russischen Hauses und Bonner Konsulats: Angriff auf Möglichkeiten deutsch-russischer Verständigung. So könnte Moskau reagieren: Ausweisungen, Visa-Stopp und Konsulatsschließung.
- iffw77
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Zur Arbeit des Russischen Hauses: Ausstellungen zur Weißen Rose und zum Widerstand in Deutschland gegen den Nationalsozialismus, u.a..
Noch brisanter könnte allerdings die Frage sein, wie Moskau auf die deutschen Maßnahmen reagiert. Russland hat in vergleichbaren Situationen immer wieder mit spiegelbildlichen Maßnahmen geantwortet. Eine Eskalation nach dem Prinzip „Wie du mir, so ich dir“ wäre deshalb durchaus denkbar.Tatsächlich sagte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, kurz nach der Pressekonferenz von Dobrindt und Wadephul, Russland werde „spiegelbildlich“ reagieren. Die Antwort werde so ausfallen wie bei früheren, aus russischer Sicht „einseitigen und ungerechten Sanktionen“.
Zu den möglichen russischen Gegenmaßnahmen könnte die Schließung aller deutschen Goethe-Institute in Russland in Moskau, St. Petersburg und Nowosibirsk gehören. Zwar hat Deutschland bereits nach Beginn des russischen Angriffskrieges die staatliche Kooperation mit Russland weitgehend eingestellt.
Gleichzeitig bestehen jedoch weiterhin komplizierte rechtliche Verbindungen zwischen dem Goethe-Institut in Moskau und dem Russischen Haus in Berlin. Die Bundesregierung weist selbst darauf hin, dass bilaterale Abkommen eine vollständige und kurzfristige Auflösung dieser Strukturen erschweren. Sprachkurse und Abschlusstests waren zwei der wenigen Bereiche, die trotz der Sanktionen bislang verschont blieben.
Auch die Schließung des deutschen Generalkonsulats in St. Petersburg wäre als reziproke Gegenmaßnahme vorstellbar. Hinzu könnten die Ausweisung weiterer deutscher Diplomaten sowie ein weitreichender Visa-Stopp oder neue Beschränkungen für deutsche Staatsbürger kommen. Moskau könnte damit den politischen Druck auf Berlin erhöhen und gleichzeitig versuchen, die deutsche Öffentlichkeit mit den Folgen der Konfrontation zu konfrontieren.

Russisches Haus und sowjetische Ehrenmale in Berlin Rede Alexander King BSW Berlin Wahl 2026
Am 12. August 2026 hatte Alexander King zu einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung eingeladen. Aufgrund der hohen Nachfrage fand die Veranstaltung im Sprechsaal, Marienstraße 26, 10117 Berlin, statt. Im Mittelpunkt standen Erinnerungskultur und Gedenkorte in Berlin, historische Symbole sowie Eindrücke vom Russischen Haus in Berlin und die Bedeutung kultureller Einrichtungen für den internationalen Austausch. Nach Redebeiträgen, Diskussion und Austausch mit Alexander King, BSW-Landesvorsitzende Josephine Thyrêt, dem Forum MIR BSW und dem Publikum.

Zwei Ausstellungen im Russischen Haus zur Weißen Rose und

„Wenig bekannte Seiten des Widerstands“





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