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160 irische Sportler fordern, das Fußballspiel in Nationsleague gegen Israel zu boykottieren. Israel hat laut einem UN-Bericht im Gazastreifen gezielt Kinder ins Visier genommen & über 20.000 getötet

vor 10 Stunden
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Erst sollte es einen Boykott geben, dann folgten "Völkermord"-Vorwürfe: Irlands Nationalelf befindet sich im Streit mit der israelischen, bevor es überhaupt zu den zwei Nations-League-Partien gekommen ist. Nun keift der israelische Verband aggressiv zurück.

Die bevorstehenden Duelle in der Nations League zwischen Irland und Israel werden zunehmend von politischen Debatten und schweren Vorwürfen überschattet.


Irlands Nationalcoach Heimir Hallgrimsson hatte bei der Bekanntgabe seines Kaders für die anstehenden Nations-League-Spiele, in deren Rahmen Irland auch zweimal auf Israel trifft, gesagt: "Wir spielen nicht mit Völkermord, wir spielen gegen Völkermord. Wir spielen gegen Israel, wir spielen nicht mit Israel."


In Irland war zunächst gar über einen Boykott der Spiele nachgedacht worden. Mehr als 160 irische Sportlerinnen und Sportler hatten einen offenen Brief mit einer entsprechenden Forderung unterzeichnet. Die Generalversammlung der FAI stimmte im Juli jedoch mit einer Mehrheit für die Austragung der Partien.


Am 7. Oktober 2023 hatte die radikalislamische palästinensische Gruppe Hamas Israel angegriffen, dabei waren mehr als 1200 Menschen getötet worden. Israel reagierte auf die Terrorattacke mit massiven Angriffen im Gazastreifen, bei dem nach Angaben des von der Hamas kontrollierten Gesundheitsministeriums mehr als 73.000 Menschen getötet wurden.


Israel hat laut einem UN-Bericht vom Juni im Gazastreifen und im Westjordanland gezielt Kinder ins Visier genommen. Laut dem Bericht der Kommission sind seit Oktober 2023 bis zum Waffenstillstand vom Oktober 2025 mindestens 20.179 Kinder im Gazastreifen als direkte Folge des militärischen Konflikts getötet worden.

 
 
 

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