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Ermutigung zum 25.9: Schulsteiktag: Nein, meine Söhne geb ich nicht! Wir haben nur dies eine kurze Leben - Ich schwör′s und sag's euch g′rade ins Gesicht: "Sie werden es für euren Wahn nicht geben" -

vor 40 Minuten
3 Min. Lesezeit

Meine Söhne geb ich nicht! Sie werden nicht in Reih und Glied marschieren-Nicht durchhalten, nicht kämpfen bis zuletzt-Auf einem gottverlass′nen Feld erfrieren-Während ihr euch in weiche Kissen setzt



Nein, meine Söhne geb ich nicht Songtext

Ich denk, ich schreib euch besser schon beizeiten

Und sag euch heute schon endgültig ab

Ihr braucht nicht lange Listen auszubreiten

Um zu sehen, dass ich auch zwei Söhne hab!


Ich lieb die beiden, das will ich euch sagen

Mehr als mein Leben, als mein Augenlicht

Und die, die werden keine Waffen tragen

Nein, meine Söhne geb ich nicht

Nein, meine Söhne geb ich nicht


Ich habe sie die Achtung vor dem Leben

Vor jeder Kreatur als höchsten Wert

Ich habe sie Erbarmen und Vergeben

Und, wo immer es ging, lieben gelehrt!


Nun werdet ihr sie nicht mit Hass verderben

Keine Ziele und keine Ehre, keine Pflicht

Sind′s wert, dafür zu töten und zu sterben

Nein, meine Söhne geb ich nicht


Nein, meine Söhne geb' ich nicht

Ganz sicher nicht für euch hat ihre Mutter

Sie unter Schmerzen auf die Welt gebracht

Nicht für euch und nicht als Kanonenfutter


Nicht für euch hab ich manche Fiebernacht

Verzweifelt an dem kleinen Bett gestanden

Und kühlt ein kleines glühendes Gesicht

Bis wir in der Erschöpfung Ruhe fanden

Nein, meine Söhne geb ich nicht

Nein, meine Söhne geb ich nicht


Sie werden nicht in Reih und Glied marschieren

Nicht durchhalten, nicht kämpfen bis zuletzt

Auf einem gottverlass′nen Feld erfrieren

Während ihr euch in weiche Kissen setzt

Die Kinder schützen vor allen Gefahren

Ist doch meine verdammte Vaterpflicht

Und das heißt auch, sie vor euch zu bewahren

Nein, meine Söhne geb ich nicht

Nein, meine Söhne geb ich nicht


Ich werde sie den Ungehorsam lehren

Den Widerstand und die Unbeugsamkeit

Gegen jeden Befehl aufzubegehren

Und nicht zu buckeln vor der Obrigkeit

Ich werd sie lehr'n, den eig'nen Weg zu gehen

Vor keinem Popanz, keinem Weltgericht

Vor keinem als sich selber g′radzustehen

Nein, meine Söhne geb ich nicht

Nein, meine Söhne geb ich nicht


Und eher werde ich mit ihnen fliehen

Als dass ihr sie zu euren Knechten macht

Eher mit ihnen in die Fremde ziehen

In Armut und wie Diebe in der Nacht


Wir haben nur dies eine kurze Leben

Ich schwör′s und sag's euch g′rade ins Gesicht:

"Sie werden es für euren Wahn nicht geben"

Nein, meine Söhne geb ich nicht

Nein, meine Söhne geb ich nicht


Alle Beteiligten Künstlerinnen und Künstler haben mit ihrem Gesang, ihrer Kunst und ihrem Handwerk aus Idealismus und persönlichem Engagement dieses einmalige Projekt verwirklicht. Alle, ausnahmslos alle haben auf eine Gage und die Erstattung ihrer Kosten verzichtet, es war nicht einmal die Rede davon. Es ist ein Geschenk, das wir uns beim Aufnehmen des Liedes gegenseitig gemacht haben und das wir Euch nun weiterschenken. Wir verzichten bewusst auf Werbung im Zusammenhang mit diesem Lied, damit auch auf alle Einkünfte daraus.

Wer aber will kann im Namen der Mitwirkenden als Anerkennung die Arbeit von Friedensdorf International e.V. (https://friedensdorf.de) unterstützen. ▶️ Online Spende: https://friedensdorf.de/onlinespende (Bitte bei dem Feld "Nachricht" als Verwendungszweck "Reinhard Mey & Freunde" angeben) ▶️ Song streamen: https://spinnup.link/378985-nein-mein... Initiatoren des außergewöhnlichen Projekts waren dabei Ronny Zeisberg (Fotograf, Regisseur und Videokünstler) sowie der Produzent Rick J. Jordan. Diese Sängerinnen, Sänger und Musiker - in der Reihenfolge ihres Auftritts - wirkten bei den Aufnahmen und dem Video mit: Moira Serfling (Sängerin der Hamburg Pop-Duos „Nervling“), Silke Meyer (ehemals Violinistin bei „Subway To Sally“, jetzt bei „Sidetrack“), Holly Loose (Leadsänger der Band „Letzte Instanz“, nebenbei Komponist und Buchautor), Katja Moslehner (ehemalige Leadsängerin der Band „Faun“, jetzt als Solokünstlerin unterwegs), Eric Fish (Leadsänger der Band „Subway To Sally“, Initiator der Formation Eric Fish & Friends), Eric Burton (ehemaliger Profimusiker und heute Musikmanager, u.a. von Joachim Witt), Andreas Stitz (Leadsänger, Gründer und Songwriter der Band Leichtmatrose), Esther Jung (Solistin des Projekts „Hamburg Singt“, Teil des Projekts „Sonja und Esther“), Seraphina Kalze (klassisch ausgebildete Sängerin, Moderatorin bei Kabel Eins - Abenteuer Leben), Daniel Schulz (Solist (Der Schulz) und Leadsänger der Rockband „Unzucht“), B.Deutung (Cellist, Schauspieler und Musikproduzent), Joachim Witt (Ikone der „Neuen Deutschen Welle“ in der 80er Jahren, Sänger und Schauspieler), Luci Van Org (ehemals Sängerin der Gruppe „Lucilectric“, jetzt Solistin) und Ally Storch (Violinistin der Band „Subway To Sally“) und Reinhard Mey. Für den einfühlsamen und zum Ende hin harten Rock-Sound ist vor allem die Band Leichtmatrose verantwortlich, die von Andreas Stitz gegründet und durch Thomas Fest (Komponist, Keyboarder, Gitarrist & Produktion) und Rick J. Jordan (Bass & Produktion), einem Mitbegründer der Techno-Pop Band Scooter (bis 2014), vervollständigt wird. Die Drums steuert Tom Günzel (Schlagzeug) bei. Der Videoschnitt stammt von Sophia Saggau. Drohne: Tobias Wölki Gesangsaufnahmen Reinhard Mey : Megalith Studios Sylt

 
 
 

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