Diether Dehm und Gabriele Gysi fordern AfD-BSW-Zusammenarbeit in Sachsen-Anhalt. MDR-Befragung: Mehr Teilnehmer für einen überparteilichen Ministerpräsidenten als für einen AFD-Ministerpräsidenten.
Dehm und Gysi fordern AfD-BSW-Zusammenarbeit
Unterstützung für eine Zusammenarbeit zwischen AfD und BSW kommt von Diether Dehm und Gabriele Gysi. „Ich erwarte von der Partei, die ich unterstützt habe, den Magdeburger Weg durchzusetzen und Ulrich Siegmund zum Ministerpräsidenten zu wählen“, sagte Dehm. Er hatte dafür geworben, der AfD die Erststimme und dem BSW die Zweitstimme zu geben. Gysi rief das BSW dazu auf, „ganz offen den Ministerpräsidenten Ulrich Siegmund zu wählen“.
Gleichwohl kritisierte Dehm, früher Mitglied der Linken, die AfD für den Begriff „Remigration“. Es sei ein „martialisches Wort“, das die Friedensbewegung in zwei Lager spalte. Ein Landesvater Siegmund müsse auch für den syrischen Handchirurgen und den Dönerbudenbesitzer da sein. Kirchner sagte, wie Abschiebungen letztlich hießen, sei ihm egal.
Dehm kritisierte zudem die Brandmauer als „Feuerwerfer gegen die Friedensbewegung“. Er warnte davor, dass Geheimdienste und Medien alles tun würden, um einen Ministerpräsidenten Siegmund zu verhindern. Dabei nannte er Mossad, CIA und BND sowie Spiegel und Zeit.





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