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„Die Waffen nieder!“Dieser Ruf ist angesichts der Kriege notwendiger denn je. Aufruf zum Schulstreik am 20.11.2026,zu den Internationalen Protesttagen,zur Solidarität mit Kuba. Berichte vom 3. Oktober

vor 4 Stunden
4 Min. Lesezeit

Newsletter 08/2026


Aufruf zur Unterstützung des 5. Schulstreiks am 20. November Aufruf zu neuen Protestaktionengegen den Krieg

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Liebe Friedensfreundinnen und Friedensfreunde,

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„Die Waffen nieder!“ – dieser Ruf ist notwendiger denn je. In aller Welt werden Kriege geführt oder vorbereitet. In Palästina findet ein Völkermord statt; Israel und die USA bombardieren zahlreiche Länder. Gleichzeitig attackieren die USA nun auch Kuba. Die Bundesregierung eskaliert den Ukraine-Krieg. Sie will Deutschland und Europa für einen direkten Krieg mit Russland kriegstüchtig machen. Das ist mit einem sozialen Kahlschlag, mit der Militarisierung der Gesellschaft und einem Abbau demokratischer Rechte verbunden. Und als Nächstes sollen dann junge Menschen, für die eine Wehrpflicht eingeführt wird, für diese Kriege töten und sterben.

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Doch allerorten regt sich Widerstand. Schülerinnen und Schüler streiken und protestieren in Frankreich, Albanien, Italien, Belgien, Zypern, Österreich und hier in Deutschland. Hunderttausende gehen für ihre sozialen Rechte auf die Straße. Überall in Europa. Denn wir wissen: Gemeinsam können wir uns wehren.

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Junge und ältere, vereinigt euch!

Die Schulstreiks gegen Wehrpflicht erfahren bereits jetzt eine breite Unterstützung von Einzelpersonen und Organisationen. Um dies sichtbar zu machen, werden jetzt in verschiedenen Zusammenhängen Unterschriften unter einem kurzen Aufruf gesammelt. Das soll dann ab dem 08. November 2026 auf Webseiten und in Social-Media-Kanälen veröffentlicht werden. 

Dieser Aufruf hat folgenden Wortlaut:

Wir unterstützen die Schulstreiks gegen Wehrpflicht. Gemeinsam mit den streikenden Schülerinnen und Schülern fordern wir von der Bundesregierung:

-    Nein zur Wehrpflicht! Nein zu Zwangsdiensten!

-    Sofortiger Stopp der Musterungen! 

-    Rücknahme des Wehrdienstmodernisierungsgesetzes!

Bitte unterstützt diese Aktion mit eurer Unterschrift:

Formular zur Unterstützung dieses Aufrufs

Hinweis: Über das Formular besteht zudem die Möglichkeit die Aktionen der Schulstreikbewegung auch finanziell zu unterstützen.

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Internationale Protesttage

Gleichzeitig mit den Schulstreikkomitees ruft die internationale ‚Stopp-the-war-Coalition‘ zum Protestwochenende für den 20. bis 22.November auf. Am 20. in der Unterstützung der Schulstreiks, für den 21. und 22. November zu einem globalen Aktionswochenende gegen die Kriege und für unsere sozialen und demokratischen Rechte. In zahlreichen Ländern wird es große dezentrale Demonstrationen geben. Auf der Internationalen Friedenskonferenz Ende Juni in London waren Vertreter aus fast 30 Ländern, die die Aktionstage verabredet haben. Weitere Infos demnächst hier:

Webseite der Stopp the war coaliton

Dezentrale Aktionen an diesem Wochenende sind auch für Deutschland wichtig, denn am 27. November soll im Bundestag der neue Bundeshaushalt beschlossen werden. Der sogenannte Verteidigungshaushalt hat mit einem Plus von 32,7 Prozent dabei den größten Zuwachs, während überall im Sozialen Bereich gespart wird.

Was müssen wir tun?

Es geht nicht, wie es die Bundesregierung behauptet, um unsere Sicherheit. Es ist die deutsche Regierung, die mit ihren Verbündeten und zur Durchsetzung eigener Interessen einen Krieg vorbereitet. Während wir dafür bluten, sterben und töten sollen, werden damit zugleich die Interessen großer Konzerne bedient.

Deshalb müssen wir uns gemeinsam erheben:

Nie wieder Krieg! Die Waffen nieder!

Raus zum internationalen Jugendstreiktag am 20. November!

Raus zum Protestwochenende am 21. und 22. November.Überall in Deutschland! Überall in Europa!

Initiative „Nie wieder Krieg – die Waffen nieder“

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Kuba braucht Unterstützung! Jetzt!

In Kuba spitzt sich die Lage immer weiter zu. Nach 65 Jahren US-Blockade gegen das kleine Land vor ihrer Haustür – oder, wie sie es selbst gerne betiteln, in ihrem Hinterhof, – haben die USA zu Beginn des Jahres noch einmal eine Schippe draufgelegt, ein totales Ölembargo verhängt und Kuba vom Finanzmarkt noch weiter abgeschnitten. Kaum eine Lieferung erreicht nun Kubas Häfen. Die spanischen Hotelketten auf Kuba wurden geschlossen, Fluggesellschaften fliegen Kuba nicht mehr an, der Tourismus soll gänzlich zum Erliegen kommen, aufgrund mangelnder Energie stehen Fabriken in Kuba still, Transporte können nicht getätigt werden, Medikamente kommen nicht ins Land, um nur einige Beispiele zu nennen.

Mit diesen Zeilen beginnt ein die neue Lage für Kuba analysierender Text von Jutta Kausch-Henken, in dem sie sich mit dem Druck auf das Land auseinandersetzt.

Der Text endet mit den Worten: „Kuba kämpft um seine Souveränität, seine Unabhängigkeit und seine Würde. Und genau das ist es, was die USA so wurmt. Dass sich ein kleines Land weigert, nach den Regeln des Landes zu leben, das Neoliberalismus und imperialistische Weltherrschaftsfantasien zum Motor seiner Politik macht. Kuba nicht zu unterstützen bedeutet, sich selbst und seine Ideale einer gerechten solidarischen Welt aufzugeben." Abschließend wird auf bevorstehende Aktivitäten der Kuba-Solidaritätsbewegung hingewiesen.

Hier könnt ihr den gesamten Text lesen:

Kuba braucht Unterstützung! Jetzt!

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Rückblick: Friedensdemonstrationenam 3. Oktober in Berlin und Stuttgart

Am 3. Oktober waren wir erneut laut und kraftvoll gegen aktuelle Kriege und drohende Eskalationen auf der Straße. Über 20.000 Menschen in Berlin und 15.000 in Stuttgart gingen für Frieden und Diplomatie, gegen Krieg und Hochrüstung auf die Straße und stellten sich hinter die Losung der Demonstrationen „Nein zu Hochrüstung, Wehrpflicht und Krieg! – Für Frieden, demokratische Rechte und soziale Sicherheit!“

Getragen von über 300 Organisationen und Friedensgruppen waren diese Aktionen ein weiterer Schritt für eine wirkmächtige Ant-Kriegsbewegung in Deutschland. Aber nicht nur die zunehmende Kriegsgefahr in Europa waren ein Thema. Deutlich verurteilt wurden auch die Kriege im Nahen und Mittleren Osten sowie die Unterstützung der US-amerikanischen und israelischen Aggressionen durch die Bundesregierung. Aktive aus der antimilitaristischen Jugendbewegung kündigten weiteren Widerstand gegen die Wiedereinführung der Wehrpflicht und die Militarisierung der Gesellschaft an. Gewerkschaftliche Gruppen verbanden Kritik an der Hochrüstung mit der Warnung, dass die horrenden Ausgaben und der Druck der Schulden zwangsläufig auf Kosten der sozialen Versorgung gehen und die soziale Spaltung vertiefen wird. 

Auf unseren Webseiten findet ihr dazu umfangreiche Filmberichte, einzelne Redebeiträge und viele Bilder:

Berichte von den Demonstrationen in Berlin und Stuttgart

Pressemitteilung des Aktionsbündnisses vom 3. Oktober


 
 
 

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