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Die USA hätten entschieden, ihre führende Stellung zu behalten, mit Diplomatie, wenn nötig auch mit Gewalt. „Heldentum, Ehre und Pflicht“ lobte er.Europa erwache mit Generationenwandel und Aufrüstung!

vor 59 Minuten
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Marco Rubio spricht in Griechenland: Die kommenden zehn Jahre würden darüber entscheiden, ob der Westen seine führende Stellung behalte oder sich mit „Niedergang und Abhängigkeit“ abfinde. Für ihn gibt es nur ein Oben oder Unten. Das nach dem Zweiten Weltkrieg in der UNO-Charta beschlossene UNO-Ziel einer kooperierenden, gleichberechtigten Welt gibt es für den US-Außenminister nicht! Seine Denkweise hat uns in zwei Weltkriege geführt und die Kolonialisierung der Welt. Mit der Gründung der UNO sollte dieses Tierreich, das Recht des Stärkeren, überwunden werden. Die US-Regierung preist das Tierreich und will darin der Stärkste sein und bleiben. Für die Menschheit ist das eine Katastrophe, auch für die US-Amerikaner.


Ostdeutsche Allgemeine Zeitung, Auszüge: Rubio hielt seine Rede auf dem Pnyx-Hügel, auf dem im antiken Athen die Volksversammlung tagte. Vor der Kulisse der Akropolis erklärte er, die Trump-Regierung wolle ein antikes Verständnis von Staatskunst wiederbeleben: Staaten müssten ihre Interessen durch Diplomatie verfolgen, bei deren Scheitern aber auch Gewalt einsetzen können. An anderer Stelle bezeichnete er „Heldentum, Ehre und Pflicht“ als prägende Werte der westlichen Zivilisation.


Die kommenden zehn Jahre würden darüber entscheiden, ob der Westen seine führende Stellung behalte oder sich mit „Niedergang und Abhängigkeit“ abfinde. Unter Trump hätten die USA ihre Entscheidung bereits getroffen, erklärte Rubio laut AFP: „Wir entscheiden uns für das uneingeschränkte Streben nach nationaler Macht. “Dazu zählte er die Rückgewinnung der Kontrolle über wichtige Lieferketten, die Wiederbelebung der Industrie und den Ausbau der Verteidigung. Auch bei den Technologien und Wirtschaftszweigen der Zukunft wollten die USA eine beherrschende Stellung erreichen.


Bündnisse sollen neue Bedrohungen abwehren

Rubio betonte zugleich die Bedeutung gemeinsamer Bündnisse. „Wir wollen gemeinsam gewinnen. Wir müssen gemeinsam gewinnen“, sagte er. Angesichts neuer Konkurrenz zwischen Großmächten, Aggression und Terrorismus müssten die westlichen Staaten ihre Institutionen und Bündnisse erneuern, „um diesen Bedrohungen gemeinsam zu begegnen“.


In Europa sehe er bereits Anzeichen für einen Wandel: stark steigende Verteidigungsausgaben, zahlreiche neue Partnerschaften und Programme sowie eine Ausweitung der industriellen Produktion. Rubio äußerte die Hoffnung, darin zeige sich „der Beginn eines Generationenwandels“. „Wir glauben, dass Europa aus seinem langen Schlummer erwachen und das Feuer neu entfachen kann, das hier vor Jahrtausenden entzündet wurde“, sagte er.


 
 
 

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