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Den zur Rechtfertigung der NATO-Existenz nötigen Gegner Russland bekämpfen durch Opfern der Ukrainer

Scott Ritter zum Hintergrund des Konflikts in und um die Ukraine: 1993 habe der US-Milliardär George Soros einen Artikel geschrieben: Wenn man die NATO erhalten wolle und die Akzeptanz weiter so hoher Militärausgaben in ihren Mitglieds-Staaten, brauche man einen großen Feind, wie es Russland sei. (Die NATO wurde immer als notwendiges Mittel gegen den Warschauer Pakt hingestellt, obwohl sie viele Jahre vor dem Warschauer Pakt gegründet worden war. Das östliche Militärbündnis aber löste sich 1991 ebenso auf wie die Sowjetunion. In der Charta von Paris hatten die Staaten 1990 den Aufbau eines gemeinsamen Europas mit Russland beschlossen mit einem gemeinsamen europäischen Sicherheitssystem. Wozu brauchte man noch die NATO?.) Was war zu tun, um eine große Bedrohung - wie es Russland wäre - wenn man es wieder in der eigenen Bevölkerung als Feind hinstellen könnte - als Rechtfertigung für die Existenz der NATO haben zu können? Klar war, dass man gegen die Atommacht Russland selbst keinen Krieg führen könne? Die Bevölkerungen der NATO-Staaten würden den dafür nötigen Tod vieler eigener Soldaten und die mit dem Krieg verbundenen Zerstörungen nicht hinnehmen. Aber man könne einen anderen Weg gehen - meinte Soros - und die osteuropäischen Staaten dafür interessieren, NATO-Mitglieder werden zu wollen. Um das erreichen zu können, würden sie nun die nötigen Soldaten stellen, die man brauche, um Russland herauszufordern und man würde ihnen dafür NATO-Technik geben. Auf diesem Weg könne man Russland konfrontieren, ohne das Leben von Menschen aus den NATO-Staaten riskieren zu müssen. Wenn der ukrainische Verteidigungsminister nun werbe, dass die westlichen Staaten den Krieg in der Ukraine als Testfeld für ihre Waffen nutzen könnten, zeige das, wie wenig es der ukrainischen Regierung um das Leben der Ukrainer gehe. Sie opferten sie zu Hunderttausenden. Es zeige, wie verkommen sie seien und wie verkommen die NATO sei: Sie wollten und könnten nicht ihre eigenen Soldaten opfern, um ihr Ziel zu erreichen, Russland zu schwächen. Sie opferten dafür die Ukrainer. Das zeige auch, dass es nicht stimme, dass der Westen durch Russland existentiell bedroht sei, sonst würde er tatsächlich selbst mit seinen Soldaten in den Krieg ziehen. Weiter spricht Scott Ritter davon, dass die Ukraine keine wirklichen Fortschritte der der große vermarkteten Gegenoffensive erziele, nur sehe viele Soldaten verliere. Die ukrainische Armee habe nicht einmal die erste, äußerste Verteidigungslinie Russlands erreicht. Und Russland habe drei davon. (Die NATO wurde den Menschen in den NATO-Staaten durch Aufbau einer Bedrohung durch die Sowjetunion verkauft. Nach Angaben von Michael Gorbatschow bei der Verleihung den Franz-Josef-Strauß-Preises, hab es diese Bedrohung nie gegeben. Er habe in den Archiven der Sowjetunion keinerlei Pläne gefunden, jemals westliche Staaten angreifen zu wollen. Der US-amerikanische Wissenschaftler Noam Chomsky meint, die NATO wurde vor allem aufgebaut, um die Länder des globalen Südens zu bekämpfen. Dieses Argument aber hätten die Menschen nicht mitgetragen. Tatsächlich haben wir in den vergangenen Jahrzehnten die Stimmigkeit des Arguments gesehen, als die NATO in Libyen und Afghanistan gegen Menschen im globalen Süden Krieg geführt hat, einzelne ihrer Mitglieder noch in vielen anderen Ländern, wie Vietnam, Kambodscha, Laos, Irak, Syrien, Somalia...). Bei ersten großen Treffen der einst oder tatsächlich noch von den Europäischen Staaten und den USA unterworfenen und ausgebeuteten Regionen der Welt 1955 in Bandung, charakterisierten sie die NATO als Mittel, das gegen ihre Unabhängigkeit gerichtet sei und forderten ihre Auflösung. (Auszüge des Videos übersetzt und zusammengefasst und durch einige Zusatzinformationen eingeordnet, von Wolfgang Lieberknecht).




Diese Aussagen, dem viele in Deutschland vertrauten, wurden kam beachtet und ernst genommen. In dieser Rede berichtet er, dass die behauptete Bedrohung durch die Sowjetunion nie real, sondern erfunden war.



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