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Das größte dezentrale Mahnmal der Welt! Wäre das nicht auch super in unserer Stadt?

Aktualisiert: 16. Sept. 2023

Wir können auch selbst nachforschen, wer aus unseren Orten ein Opfer der deutschen Nationalsozialsten und ihrer Politik der Judenvernichtung geworden ist auf der Homepage der Internationalen Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem. Wir können einfach den Ort eintippen. Wäre toll, wenn das Denkmal bald auch mit Gedenksteinen in unseren Orten Erinnerung schafft; auch als Warnung, Rechtsextremismus und das Schüren von Feindbildern wieder zu verharmlosen, nachdem wir heute wissen, wohin das am Ende führt.


Der Künstler Gunter Demnig hatte die Idee zu den Stolpersteinen. Sein Anliegen war, da wo es anfangen hat, wo die Wohnungen waren, die Namen zurückbringen. „Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist“, so Demnig. Es geht auch um das, was die Stolpersteine auslösen, wie man mit kleinen Gesten große Wirkung erzielt: „Die Steine messen nur 10 x 10 cm“, sagt Demnig, „man muss auf jeden Fall den Kopf neigen, wenn man sie lesen will. Das heißt, man verbeugt sich vor dem Opfer.“

Am 16.12.1992, heute vor 29 Jahren, wurde der erste Stolperstein verlegt. http://x.swr2.de/s/stolperstein

Hier können wir nachforschen, wer aus unseren Orten ein Opfer der deutschen Nationalsozialsten und ihrer Politik der Judenvernichtung geworden ist:


Zentrale Datenbank der Namen der Holocaustopfer: Zentrale Datenbank der Namen der Holocaustopfer (yadvashem.org)

Wir können einfach den Ort eintippen. So sieht die Opferliste aus meinem Heimatort Wanfried aus. Bisher gibt es nur eine Erinnerungstafel, auf die man beim Besuch der Stadt kaum stößt, obwohl gerade in den Innenstadt früher viele Häuser jüdischen Wanfriedern gehörten und das ein guter Ort wäre, um Aufmerksamkeit für das Leid der früheren Wanfrieder Bürgerinnen und Bürger zu schaffen. Wäre toll, wenn das Denkmal bald auch mit Gedenksteinen in Wanfried Erinnerung schafft; auch als Warnung, wieder Rechtsextremismus und das Schüren von Feindbildern zu verharmlosen, nachdem wir heute wissen, wohin das am Ende führt.



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