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US-Militärstratege meint, dass USA und Russland den Krieg beenden wollen: US-Konzentration auf China

Aktualisiert: 19. Juli 2023

Einige seiner Gedanken, Auszüge aus dem Video: Grund des Wandels sei der Stillstand an der Front. Ein Zeichen sei der Anruf zwischen den Geheimdienstchefs gewesen, dass die USA nichts mit der Rebellion des Wagnerchefs zu tun hätten. Die Krim würde bei bei einer Friedensabmachung bei Russland bleiben. In Ost-Ukraine könnten Referenden stattfinden, mit denen die Menschen entscheiden, ob sie zur Ukraine oder zu Russland gehören wollen. Soweit der hoffnungsvolle Teil. Und jetzt seine aufrüttelnde Voraussage: China bereite sich auf einen Krieg vor. Ist diese Äußerung Teil der Auseinandersetzung in der US-Elite, ob man nicht lieber China bekämpfen solle, statt Russland, weil China die entscheidende Herausforderung für die USA seien. Die Verantwortung für den möglichen Krieg, den er sieht, gibt er Xi Jinping, dem Generalsekretär der Kommunistischen Partei Chinas und Staatspräsidenten der Volksrepublik China.

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Wie Sie vielleicht schon anhand der seltsamen Schreibweise erraten haben, verfolgt UnHerd zwei Ziele: sich mit neuen und mutigen Ideen gegen die Herdenmentalität zu stemmen und eine Plattform für ansonsten ungehörte Ideen, Menschen und Orte zu bieten.


Wir glauben, dass dieser Ansatz notwendiger denn je ist. Die Gesellschaften im Westen sind gespalten und festgefahren, und die etablierten Medien tun sich schwer damit, die Geschehnisse zu verstehen. Die herrschenden Ideologien der vergangenen Generation werden allzu oft entweder unhinterfragt verteidigt oder rundweg abgelehnt.


Es ist einfach und sicher, sich in das eine oder andere dieser beiden Lager zu begeben - defensiv liberal oder wütend reaktionär -, aber UnHerd versucht, etwas anderes und härteres zu tun.


Wir wollen mutig genug sein, um die Dinge zu benennen, die durch die liberale Weltordnung der letzten dreißig Jahre sowohl verloren als auch gewonnen wurden; aber wir bemühen uns, immer nachdenklich zu sein und nicht zu spalten.


Wir sind keiner politischen Partei zugehörig, und die Autoren und Ideen, für die wir uns interessieren, stammen sowohl aus linken als auch aus rechten Traditionen. Aber wir glauben instinktiv, dass der Weg in die Zukunft durch eine Verlagerung des Schwerpunkts gefunden wird: hin zur Gemeinschaft und nicht nur zum Individualismus, zu Verantwortung und Rechten und zu Sinn und Tugend statt zu oberflächlichem Materialismus.


Willkommen bei UnHerd. Wir hoffen, Sie finden etwas, das Sie zum Nachdenken anregt.


Edward Nicolae Luttwak (* 4. November 1942 in Arad, Rumänien) ist ein rumänisch-US-amerikanischer Militärstratege, Politikwissenschaftler und Historiker, der Monografien zur Militärstrategie und zur Geschichte der internationalen Beziehungen veröffentlicht hat. Er ist auch Regierungs- und Unternehmensberater.

Er ist Vorsitzender im Vorstand der Aircraft Purchase Fleet Limited (APFL), einer Leasinggesellschaft für Flugzeuge, und Leiter einer ökologischen Musterfarm im Amazonasgebiet.



Berufliche Laufbahn

Er diente als Berater für das Office of the Secretary of Defense, das National Security Council, das United States Department of State, die United States Navy, die United States Army, die United States Air Force und verschiedene NATO-Verteidigungsämter. In seiner Mitarbeit für das OSD/Net Assessment half er bei der Entwicklung des aktuellen Manöver-Kriegsführungs-Konzepts, arbeitete für TRADOC, führte das Konzept des operational level of war in die Militärdoktrin der USA ein, schrieb das erste Handbuch für die Joint Special Operations Agency und wirkte am Konzept der Rapid-Deployment Force mit (später U.S. Central Command), das für das Office of the Secretary of Defense International Security Affairs entwickelt wurde.

Luttwak war häufig als Referent und Berater tätig und ist für seine innovativen politischen Ideen bekannt. Er wies zum Beispiel darauf hin, dass die Versuche von Großmächten, regionale Konflikte zu lösen, oft dazu führen, diese Konflikte zu verlängern.[3] Sein Buch Coup d’État: A Practical Handbook wurde mehrfach nachgedruckt und in 18 Sprachen übersetzt. Sein bekanntes Werk Strategy: The Logic of War and Peace wird Kursen an Universitäten und Hochschulen zugrunde gelegt und ist ebenfalls in mehreren Sprachen erschienen.[1]

Das Buch The Grand Strategy of the Roman Empire from the First Century AD to the Third ist unter Althistorikern umstritten. Luttwak wird hier als Außenseiter und Laie wahrgenommen. Dennoch wurde das Werk beachtet und auch geschätzt, da es auf unkonventionelle Art grundlegende Fragen zur Römischen Armee und Grenzverteidigung des Römischen Reiches behandelt. Seit den 1980er Jahren publizierte Luttwak auch Artikel über Byzanz. 2009 wurde seine Monografie The Grand Strategy of the Byzantine Empire veröffentlicht.[1]

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