Am Samstag warnten Gewerkschafter mit einer spektakulären Lichtaktion am Karl-Marx-Monument vor einem Aus der Autoindustrie in Sachsen.
Ostdeutsche Allgemeine Zeitung: Mit einer spektakulären Lichtaktion am Karl-Marx-Monument haben Gewerkschafter der IG Metall am Samstagabend – im Rahmen des „Light our Vision“-Festivals in Chemnitz – eine leuchtende Botschaft vor allem an den VW-Vorstand gesandt. Die IG Metall fordert neue Technologien und sichere Jobs in der Automobilbranche in Sachsen.
Unter dem Motto „Jetzt reicht's!“ wurde die Lichtinstallation am „Nischel“ von rund 100 Vertrauensleuten der Gewerkschaft umgesetzt. Die Branche als prägendes Kulturmerkmal in der Region sei bedroht, sagte der erste Bevollmächtigte der IG Metall Chemnitz, Eddie Kruppa. Es gelte, neue Produkte, Technologien und Beschäftigungsperspektiven in der Region zu verankern. Es gehe um Fragen der Standortauslastung, Restrukturierungen, Investitionen und die Sicherung zukünftiger Wertschöpfung.
Die Aktion war ein abschließender, wenn auch nicht ursprünglich erwartbarer Bestandteil des Festivals „Light Our Vision“, das mit Lichtkunst Impulse für die Stadtentwicklung in Chemnitz setzen wollte. Seit Donnerstag wurden diese Lichtideen umgesetzt. Dazu nahm man sich dieses Jahr dem Thema Leerstand an – mit einem markanten DDR-Bau im Herzen von Chemnitz, nämlich dem mittlerweile ungenutzten Congress-Hotel, das in den vergangenen Jahren als Dorint-Hotel die Gäste anlockte.




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