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5 Theorien zum Geheimbesuch im Krem: Warum flog der CIA-Direktor Ratcliffe mit einem Militärtransporter nach Moskau? Geht es um die Ukraine, einen Gefangenenaustausch droht sogar eine Nato-Eskalation

  • iffw77
  • vor 1 Stunde
  • 2 Min. Lesezeit

Der Besuch ist außergewöhnlich und löste umgehend Spekulationen aus. Am Dienstag landete eine amerikanische Boeing C-17 auf dem Moskauer Flughafen Wnukowo. Wenig später berichteten amerikanische Medien, dass CIA-Direktor John Ratcliffe an Bord gewesen sei und sich zu Gesprächen in der russischen Hauptstadt aufhalte. Es handelt sich um seinen ersten bekannten Russland-Besuch seit seinem Amtsantritt als CIA-Chef. Der Kreml bestätigte die Reise Ratcliffes, erklärte aber, er habe sich nicht mit Wladimir Putin getroffen.

Die Absichten der Reise bleiben weiterhin unbekannt und bieten aufgrund der Brisanz Raum für Spekulationen. Wir haben fünf Theorien zusammengestellt.


Theorie 1: Gefangenenaustausch,

Theorie 2: Eskalation in der Ukraine verhindern

Theorie 3: Vorbereitung eines ranghohen US-Besuchs

Theorie 4: Iran-Krieg

Theorie 5: Eskalation zwischen Europa und Russland?

Denkbar ist schließlich auch, dass der Besuch mit der wachsenden Spannung zwischen Russland und Europa zu tun hat. Amerikanische Geheimdienste warnen zunehmend vor möglichen Versuchen Russlands, europäische Nato-Staaten anzugreifen, um die Geschlossenheit des Bündnisses auf die Probe zu stellen. Auch andere westliche Einschätzungen zu einer drohenden direkten Konfrontation zwischen Russland und der Nato häufen sich derzeit, je weiter der Krieg in der Ukraine eskaliert.

Sollte dieses Szenario tatsächlich im Zentrum von Ratcliffes Gesprächen gestanden haben, könnte man Parallelen zu Burns’ Moskau-Reise im Herbst 2021 ziehen. Nur dass die Warnung diesmal nicht einer Invasion in die Ukraine, sondern einem möglichen russischen Vorstoß gegen Nato-Territorium gelten würde. Für den Kreml wiederum könnte ein solcher Besuch die Gelegenheit bieten, eigene Signale an Washington zu senden: etwa dass man an einer direkten Konfrontation mit der Nato kein Interesse hat, solange die westliche Unterstützung für Kiew nicht weiter zunimmt.

 
 
 

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