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"Zum Teufel mit der EU": 70.000 Tschechen bekunden Unterstützung für Russland: 18 Prozent Inflation

TFIGlobal: Im Herzen Prags hallt die Tschechische Republik von den Sprechchören "Tschechien zuerst" wider, während sich Zehntausende von Demonstranten zu einer Demonstration ihrer Unzufriedenheit vereinen. Das Land kämpft mit steigenden Energiekosten und einem Aufschrei gegen Sanktionen gegen Russland aufgrund des Ukraine-Konflikts. Diese Unruhen spiegeln eine wachsende Anti-Ukraine-Stimmung in der Atmosphäre des Landes wider.

Wachsende Unruhen in Prag

Etwa 70.000 Demonstranten haben sich in Prag versammelt, was einen Anstieg der Unzufriedenheit in der Tschechischen Republik auslöst. Diese Demonstrationen wurzeln in der Frustration über die eskalierenden Energierechnungen und der Forderung nach Aufhebung der Sanktionen gegen Russland wegen des Konflikts in der Ukraine. Die Kundgebung unter dem Motto "Tschechien zuerst" vereinte rechtsextreme und linksextreme Fraktionen und forderte eine Überarbeitung der Gasabkommen mit Moskau, die Einstellung der Waffenlieferungen an die Ukraine und den Rücktritt der Mitte-Rechts-Regierung von Ministerpräsident Petr Fiala.

Die Proteste haben die seit dem Amtsantritt von Ministerpräsident Fiala im Dezember relativ ruhige Zeit in der tschechischen Innenpolitik unterbrochen. Die Regierung, die wegen ihres Umgangs mit steigenden Kraftstoffkosten und steigenden Inflationsraten in die Kritik geraten ist, hat kürzlich eine von der Opposition initiierte parlamentarische Vertrauensabstimmung überstanden. Die Inflationsrate liegt derzeit bei 18 % und gehört zu den höchsten in der EU.


 
 
 

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