Wir brauchen Zusammenarbeit mit US-Amerikaner:innen, um aus Krieg und Kriegsgefahr herauszukommen

Aktualisiert: Juli 7

In den USA wird offen gefordert und diskutiert, gegen China und Russland Krieg zu führen. In den beiden großen Parteien der USA herrscht die Überzeugung vor, dass die USA das Recht haben, die Welt zu dominieren, notfalls mit Gewalt. US-Regisseur Oliver Stone: "Die Demokraten führen Krieg, die Republikaner wollen ausnahmsweise (unter Trump) keinen Krieg – das ist ziemlich crazy. Denn normalerweise wollen beide großen Parteien Krieg. Als Pazifist haben Sie in den USA keine Wahl." (1) Die Friedenskräfte haben es nicht leicht: Der Einfluss der Kräfte, die am Krieg und der Rüstung verdienen, reichen in jedes Rathaus, enthüllte US-Präsident Eisenhower (siehe unten). Dein Einfluss der Rüstungswirtschaft beschrieb auch der Soziologe C. Wright Mills (siehe unten).


Die USA sind sind seit 1945 die stärkste Wirtschafts- und darauf gestützt die stärkste Militärmacht. Und wie es die überlegenen europäischen Militärmächte bis 1945 getan haben, setzen sie ihre militärische und wirtschaftliche Übermacht auch ein, um ihre wirtschaftlichen und politischen Interessen durchzusetzen. Sie halten sich seit 1945 nicht an das Völkerrecht, wie auch die europäischen Staaten, die vor allem gegen die Unabhängigkeitsbewegungen in "ihren" Kolonien und auch danach viele Kriege in ihren früheren Kolonien geführt haben.


Nach der UNO-Charta sind Krieg und Gewalt seit 1945 verboten und müssen alle friedlichen Mitteln gelöst werden (https://unric.org/de/charta/).

Die Öffentlichkeit glaubt, dass der Westen zu diesen Werten steht: Warum? Die Medien machen uns glauben, dass die westlichen Politiker zu diesen Werten stehen, weil sie immer die Anwendung von Krieg und Gewalt kritisieren; allerdings bei den Anderen. Über die eigenen Verletzung dieser Werte wird dagegen geschwiegen.

Es gab und gibt aber US-Amerikaner:innen, die diese Verletzungen kennen und kritisieren und dafür eintreten, dass auch die US-Politik sich ans Völkerrecht zu halten hat. Einzelne Intellektuelle, ehemalige Soldaten, die auf Grund ihrer Kriegserfahrungen die Heuchelei der US-Politik erlebt haben, den Gegensatz von verkündeten Werten und den ihnen widersprechen Maßnahmen. Und es gibt Plattformen im Internet und auch Organisationen, die um politischen Einfluss und politische Mehrheiten für den Frieden ringen.


Das Gleiche gilt auch für Großbritannien und Kanada. Wir halten die Zusammenarbeit mit diesem Kräften für essentiell und das gemeinsame Lernen darüber, wie die Menschen erreicht werden können mit der Botschaft, dass wir weltweit alle und auch die US-Amerikaner Opfer werden, wenn die Klimazerstörung weitergeht, mit den Kriegen weitere Staaten zerstört werden und gar, wenn es zu einem Atomkrieg kommt.


Möglich ist die Konfrontationspolitik für die herrschenden Parteien vor allem, weil die US-Amerikaner ständig in Angst gehalten werden, vor Al Kaida, Putin, China, etc..

Dem kann man aber entgegenwirken mit Vertrauensaufbau auf gesellschaftlicher Ebene zwischen US-Amerikanern, Chines:innen, Russ:innen, Muslim:innen oder Afriker:innen und durch deren Wissens- und Meinungsaustausch auf der persönlichen Ebene. So kann man dem Medieneinfluss entgegenwirken, weil Menschen sich so selbst ein Bild machen können über Menschen aus anderen Staaten oder mit anderen Religionen oder Hautfarben.

Wir Europäer:innen können dabei gute Vermittler sein. Und Internet, Fremdsprachen und Migrant:innen, die Brücken bauen können, geben uns heute mehr Mittel für diese Vernetzungsarbeit, als je einer Generation vor uns. Die Gefahren sind also größer als je zuvor und auch die Chancen, mit ihnen fertig zu werden. Aber wie Kant schon sagte, das kostet Arbeit, Friedensarbeit, denn der Frieden muss erarbeitet werden und wird uns nicht geschenkt. Packen wir es an und schaffen wir den Boden für eine friedliche Welt:


Hier sind uns bekannte Friedenskräfte in den USA:

Immer sehr aktuelle Informationsseite: antiwar.com

Organisation für internationale Zusammenarbeit zur Verbannung des Krieges: worldbeyondwar.org,

Von Frauen geführte und sehr mutige und engagierte Friedensinitiative: https://www.codepink.org/

Kritiker der imperialen US-Politik William Blum, leider verstorben, aber seine Beiträge und Bücher sind für die Zeit nach 1945 sehr erhellend: https://williamblum.org/

Prof. Noam Chomsky: https://chomsky.info/

Peter Kuznick: https://www.usnews.com/topics/author/peter-kuznick

erinnern möchten wir auch an den Soziologen C. Wright Mills, der in einer mit heute vergleichbaren Gefahrenlage versuchte, die US-Gesellschaft über die Gefahren zu informieren: https://en.wikipedia.org/wiki/C._Wright_Mills

https://kritisches-netzwerk.de/sites/default/files/charles_wright_mills_-_die_amerikanische_elite_-_gesellschaft_und_macht_in_den_vereinigten_staaten_-_the_power_elite_1956.pdf


Ron Paul, ehemaliger Politiker und sein Institut mit antiimperialistischem Ansatz:

http://ronpaulinstitute.org

die Anti-Kriegs-Aktivistin, Kriegsveteranin und ehemalige Kongressabgeordnete,

Tulis Gabbard:

https://www.tulsigabbard.com


Danny-Sjursen, ehemaliger US-Soldat, Aktivist und Autor: https://www.internationalpolicy.org/people/Danny-Sjursen

Veteranen für Frieden: https://www.veteransforpeace.org/


Afrika-Amerikanische Organisationen und Medien:

https://blackallianceforpeace.com/usoutofafrica

https://www.blackagendareport.com/


Kritischer Fernsehkanal: democracynow.org

Kritische Internet-Plattform: counterpunch.org


Antikriegsbewegung in Großbritannien: https://www.stopwar.org.uk/

das Projekt für Frieden und Gerechtigkeit von Jeremy Corbyn


Kritische Plattform in Kanada: https://www.globalresearch.ca/


Auf youtube findet Ihr Berichte und Vorträge von den aufgeführten Friedenskräften.


Falls Ihr weitere wichtige Quellen oder Kontakte kennt, lasst es uns wissen:

(1) https://www.nzz.ch/feuilleton/oliver-stone-am-zff-obama-war-ein-schwacher-praesident-ld.1513797


Erinnern wollen noch an diese wichtigen Einblicke, die uns US-Präsident Eisenhower gegeben hat, wenn er selbst allerdings auch Blut an den Händen hat, etwa bei der Anordnung der Ermordung des kongolesischen Premierministers Patrice Lumumba:











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