Wir brauchen einen gnädigen Gott, der vergibt, dass wir geschwiegen haben, als der Westen ......

Die westlichen Staaten haben in ihrem "Krieg gegen den Terror" einer Millionen Menschen das Leben genommen. Sie haben zig Millionen zu Flüchtlingen gemacht. Sie haben Millionen ihr Hab und Gut zerstört, ihr Wohnungen, Städte, Fabriken. Sie tun das immer noch in 80 Staaten auf der Erde. Sie haben die Kriege geführt, um ihre in den vergangenen 500 Jahren durchgesetzte globale Vorherrschaft dauerhaft abzusichern. Dazu wollte der Westen unter US-Führung vor allem die Kontrolle über die Rohstoffe des ölreichen Nahen und Mittleren Ostens sichern. Nicht weil sie nicht genug Öl haben, sondern um jedem möglichen Konkurrenten die Ölzufuhr abschneiden zu können.

9/11 nutzen sie, um seinen Angriffskrieg der Öffentlichkeit als Verteidigungskrieg verkaufen zu können. Und die deutsche Schröder-Fischer-Regierung versprach den US-Politikern bedingungslose Gefolgschaft.

Wir haben in der großen Mehrheit geschwiegen. Wir haben die Politiker gewählt, die diese Kriege geführt haben. Wir haben unsere großen demokratischen Möglichkeiten (bisher) nicht genutzt, um unsere westlichen Politiker zu zwingen, das Völkerrecht einzuhalten, das nach der UNO-Charta Krieg verbietet. Es gab immer in unseren Gesellschaften Kritiker dieser Politik: Wir haben zugelassen, dass sie als Störenfriede hingestellt wurden, die keine Ahnung haben.

Und heute, wo wir sehen, dass sie recht hatten?

Wollen wir ein weiter so zulassen? Weil wir uns sonst mit der Obrigkeit anlegen müssten? Weil wir uns dem Risiko aussetzen würden, in einer von Medien und Bildungssystem im Sinne der Obrigkeit beeinflussten Bevölkerungsmehrheit als Spinner dar zu stehen?

Wir brauchen den Mut der Aufklärung:











Kant hat uns auch zu der Frage von Krieg und Frieden Lehren hinterlassen, die uns heute sehr gut zur Orientierung dienen können:

Die Oberen lieben den Krieg. Sie können darüber ihre Macht erweitern, ohne selbst das Leid des Krieges ertragen zu müssen: Sie leben im Krieg nicht schlechter als im Frieden. Sie bezahlen Diplomaten, die dem Volk immer einen guten Grund vorlegen können, der einen Krieg rechtfertigt.

Und das wird so lange so weiter gehen, bis die diese Kriege nicht mehr wollen und das Leid nicht mehr ertragen wollen, ihre demokratischen Möglichkeiten nutzen, um Krieg zu verhindern und Friedenspolitik durchzusetzen.

Doch hört und lest selber:

https://homepage.univie.ac.at/benjamin.opratko/ip2010/kant.pdf

zum Runterladen:

kant
.pdf
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als Hörbuch:



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