Wie die Konstellation nach der Bundestagswahl nutzen? Diskutieren wir Herausforderung und Strategie


Vor welchen Herausforderungen stehen angesichts der neuen Konstellation im Bundestag? Mit welchen Strategien können wir den Frieden sichern und nachhaltig machen?





Wir wollen dazu Webinare und persönliche Treffen organisieren. Wenn Du diese Diskussion und die Vernetzung mit fördern willst, melde dich, bei info@internationale-friedensfabrik-wanfried.org oder info@umehr.net.


Gedanken der Internationalen FriedensFabrik Wanfried zum Treffen:

Liebe Mitstreiter:innen für Frieden,

wir halten ein bundesweites Treffen zur strategischen Diskussion für dringlich, um die Friedensbewegung zu stärken. Wir setzen dabei auf den Weg, dazu beizutragen, Friedens- und Außenpolitik zu einer Sache der ganzen Gesellschaft zu machen, um demokratische Mehrheiten für eine andere Friedens- und Außenpolitik zu schaffen, die sich dann auch im Bundestag niederschlagen können. Das geht auch schon gegenüber den neuen Bundestag. Wir möchten ein Treffen der Kräfte machen, die mit unserem Ansatz übereinstimmen und ihn mit uns umsetzen wollen: Aufbau von Foren in den Wahlkreisen und überregionale und internationale Vernetzung angehen. Wir haben im Wahlkreis 169 ein solches Forum von den drei Friedensinitiativen im Kreis, dem DGB und einigen Pfarrern geschaffen und können über unsere Erfahrungen berichten.


Neben der Struktur schlagen wir die Organisation von vier Kampagnen vor. Wenn Ihr teilnehmen wollt, meldet Euch zur Terminabsprache. Wir können das Treffen für bis zu 20 Leute zum Schlafen und bis zu 40 als Tagesbesucher in der Internationalen FriedensFabrik Wanfried organisieren. Solidarische Grüße, Wolfgang Lieberknecht


Unser Vorschlag für das Ziel der Vernetzung:

Eine Mehrheit im Bundestag schaffen, die politische Maßnahmen beschließt, die zur Umsetzung der UNO-Charta (alle Konflikte nicht mehr mit Krieg und Gewalt, sondern mit friedlichen Mitteln lösen) und der Allgemeinen Erklärung der Menschenrecht/UN-Sozial-Pakt/UN-Zivil-Pakt (weltweit gemeinsam dafür sorgen, dass alle Menschen menschenwürdig leben können) führen: In der Innen-, Außenund internationalen Politik (UNO), wobei wir uns auf die Außen- und internationale Politik konzentrieren und nur die Innenpolitik als Basis für eine friedliche Außenpolitik thematisieren. Ein Mehrheit in der Gesellschaft für dieses Ziel als demokratische Grundlage für diese Politik schaffen. Unser Weg: 1. Diskussion wichtiger globaler und außen-politischer Konflikte im Wahlkreis und mit den Vertreter:innen des Wahlkreise im Parlament 2. Informationsvernetzung im Wahlkreis 3. Bildungsvernetzung im Wahlkreis 4. Überregionale Vernetzung zum Austausch über den Aufbau und die Arbeit der Foren, zur Informations- und Bildungsvernetzung 5. Überregionale Fachforen zu einzelnen Themen und Staaten Zusammenarbeit mit NGOs und Experten 6. Internationale Vernetzung zum Austausch über den Aufbau und die Arbeit der Foren, zur Informations- und Bildungsvernetzung 7. Anregung, Unterstützung und Organisation von Kampagnen in den Wahlkreisen, bundesweit und international 8. Aufbau einer Koordinationsgruppe und ev. eine Koordinationszentrums


Vorschlag folgender Kampagnen: 1.) Krieg zwischen den USA, China und Russland verhindern, Konflikte mit friedlichen Mitteln lösen, Übergang von einer imperialen zu einer gleichberechtigten Weltordnung im Sinne der UNO-Charta organisieren - Welche Möglichkeiten haben wir, einzuwirken, lokal, bundesweit, international? 2.) Den „Krieg gegen den Terror“ beenden, Konflikte in den Ländern friedlich lösen - Möglichkeiten Beiträge zu leisten in und für einzelne Länder 3.) Umwelt (Klima) und Frieden zum Anliegen der ganzen Gesellschaft machen: Wie können wir beitragen?

4.) Fluchtursachen angehen, Bericht der Fachkommission nutzen Welche Möglichkeiten haben wir, einzuwirken?

5.) Umbau einer Rüstungs- zur Friedenswirtschaft Wie könnten wir das fördern?


Tragt Ihr das Schreiben mit? Dann meldet Euch. Bitte gebt das Schreiben weiter an mögliche Interessierte – wir laden die Interessierten zunächst zu einem Brainstorming über ZOOM ein zur Vorbereitung der Konferenz Email: info@internationale-friedensfabrik-wanfried.org 0176-43773328 Unsere Homepage: internationale-friedensfabrik-wanfried.org


Zur Aktion des Forums 169 in unserem Wahlkreis: https://www.internationale-friedensfabrik-wanfried.org/post/ antworten-der-direktkandidaten-zum-bundestag-im wahlkreis-169-auf-die-fragen-des-forums-169 Verantwortlich im Sinne des Presserechtes Für den Förderverein für die Internationale FriedensFabrik Wanfried e.V. Wolfgang Lieberknecht Bahnhofstr. 15, 37281 Wanfried, 05655-924981, 0176- 43773328 info@internationale-friedensfabrik-wanfried.org Kontakt aufnehmen Telefon: 05655924981, 017643773328 Email: info@internationale-friedensfabrik-wanfried.org Konto: Sparkasse Werra-Meissner, IBAN: DE70 5225 0030 0000 0513 75


Aufruf für ein bundesweites Treffen zur Stärkung der Friedensbewegung

Der Vorstand von UMEHR e.V. unterstützt die Initiative des IFFW e.V. und lädt seine Mitglieder und alle Interessenten aus nah und fern dazu ein, sich mit uns gemeinsam an der Vorbereitung und Durchführung eines bundesweiten Treffens zur Stärkung der Friedensbewegung zu beteiligen, um so unserem Menschenrecht auf Frieden näher zu kommen. Eine Friedensbewegung kann kein einheitliches Programm entwickeln, aber den Interessen von Individuen und Gruppen im öffentlichen Raum Geltung verschaffen. Wenn Profiteure ihre wirtschaftlichen Interessen mit militärischer Gewalt gegen das Rechtsempfinden der Mehrheit der Menschen auf diesem Planeten durchsetzen wollen, wird unser Menschenrechte auf Frieden hinten an gestellt. Wo nur Profit zählt, bleibt die Menschlichkeit auf der Strecke. Deswegen wollen wir uns mit allen friedlichen Menschen auch bei solchen Treffen über die friedliche Lösung von Konflikten verständigen.


Wir leben in einer Welt voller ungelöster Probleme, während das jetzige Wirtschafts- und Politsystem keine humanistischen Lösungen anbietet. Die global agierenden Wirtschaftsoligarchen zwingen Unternehmen weltweit mit Mitteln des Wirtschaftskrieges nach ihren Vorgaben und Bedingungen zu produzieren. Leisten die Betroffenen Widerstand, versuchen Oligarchen ihre Interessen mit militärischen Mitteln zu erreichen. Die Friedens-Heuchelei der aktuell Herrschenden im UN-Sicherheitsrat, ist längst entlarvt, und die Oligarchen nutzen über die UN und ihre Unterabteilungen, wie die WHO, die zentralistisch angeschlossenen Staatsgebilde, um sich hemmungslosen Zugang zu allem zu verschaffen, was sie begehren. Die von ihnen bewusst angezettelten Kriege und das wirtschaftliche Auspressen der Welt haben ganze Regionen verwüstet und Terrorbanden gezüchtet.


Das Konzept der gemeinsamen Sicherheit zwischen kleineren und größeren Staaten mittels UNO hat nie funktioniert. Die Rüstungsprofiteure zerstören alle spärlichen Errungenschaften für friedliche Lösungen und drängen abhängige Staaten in Kriege. Die Gefahr eines militärischen Zusammenstoßes zwischen Atommächten ist durch das Erreichen der Profitgrenzen sehr groß geworden. Oligarchen verschiedener Länderblöcke bedrohen sich gerade militärisch und ringen gegeneinander um die Weltherrschaft, aber die Mehrheit der Menschen will sich nicht in einen dritten Weltkrieg hineinziehen lassen. Heute wird es für die NATO immer schwieriger, Soldaten zu finden, und das ist auch gut so.


Dieses alte Wirtschaftssystem der militärischen Konkurrenz endet vermutlich in einem wirtschaftlichen Zusammenbruch und wir hoffen, dass wir gemeinsam einen Weltkrieg verhindern können. Wir suchen schon heute nach Möglichkeiten, um mit möglichst großen Teilen der Weltbevölkerung in Kontakt zu kommen, damit wir uns mit ihnen über ein humanistisches Gemeinwesen auf diesem Planeten verständigen können. Es ist eine offensichtliche Lüge, wenn man uns erzählt, dass die Kaste der Parlaments-Politiker dazu in der Lage sei, unsere Probleme zu lösen. Wachsende soziale und politische Ungleichheit sind keine Naturgewalten. Die globalisierte Herrschaft von Oligarchen, welche mit Hilfe des Parlamentarismus den Reichtum dieses Planeten auf immer weniger Individuen konzentriert, geht ihrem offensichtlichen Ende entgegen, weil unsere Ressourcen begrenzt sind, aber ihre Herrschaft eben nicht alternativlos ist. Globale Kapitalgesellschaften, welche sogar die grundlegendsten demokratischen Regeln der Scheindemokratie dieses Vertretersystems umgehen können und sich weltweit die billigsten Arbeitskräfte, die niedrigsten Steuern und die kostengünstigsten Standards aussuchen, beschleunigen den von vielen Experten prognostizierten Kollaps, weil sie uns als ihre Konsumenten ruinieren.


In einer humanistischen Welt ist ein Gemeinwesen nicht für die Interessen einer sehr kleinen Elite von Großeigentümern zuständig, sondern für die Bedürfnisse aller Menschen. Nur in einem wirklichen Gemeinwesen mit Radikaldemokratie und auf der Basis eines Besitzrechtssystems kann die Einhaltung der Menschenrechte verbindlich garantiert werden. Die konsequente Ausnutzung der uns verbliebenen bürgerlichen Freiheiten für eine radikale Demokratisierung der Gesellschaft kann den Zusammenhalt zwischen uns herstellen und dabei helfen, eine humanistische Alternative zu errichten. Nur mit demokratischen Strukturen der Selbstverwaltung, die sich souverän und zweckmäßig verbinden, können sich Menschen effektiv vor den Folgen des Zusammenbruchs dieses Wirtschafts- und Machtsystems schützen und das Recht auf Ausbeutung mittels dem Eigentumsrecht, durch ein modernes Besitzrecht ersetzen. Was Oligarchen durch ihr Geld, ihren Medieneinfluss und ihre Lobbyisten schaffen, können wir nur durch unsere Mehrheit, gegenseitige Toleranz und öffentliche Präsenz erreichen. Wenn wir uns intelligent organisieren, dann haben wir mehr Macht als die wenigen Privilegierten. Erst dann können wir ein Gemeinwesen zum Wohle aller Menschen aufbauen und unsere jetzigen Herrscher auf einen gleichberechtigten Platz neben uns verweisen. Aus diesem Grunde unterstützen wir alle Friedensbewegten, wo immer wir können. Dieser Aufruf wird bisher unterstützt von : A.Christiansen, F.Buslaps, H.Hansen, H.Kehl, H.Matschke, H.Thurow-N., J.M.Hackbarth, M.Nispel, U.Hessel,

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