Welt im Waffenwahn: 4,4 % geringere Wirtschafsleistung, aber 2,6 % höhere Rüstungsausgaben: Fakten

Hunderte Millionen leben noch in absoluter Armut, Corona hat das noch verschlimmert, die Klimazerstörung schreitet voran und wir als Menschheit erlauben den Staaten, unsere Öffentlichen Mittel in immer größere Rüstungshaushalte zu stecken. Ändern wir das. Wir schlagen vor, sich in den Wahlkreisen in Foren zu organisieren, um das Thema Rüstungsausgaben und ihre Auswirkungen im Bundestagswahlkampf zum Thema zu machen und Abrüstungsparlamentarier zu wählen.

In diesem Factsheet wird sich zwei Thematiken genähert:

1. „Der Anstieg der weltweiten Militärausgaben um 2,6 Prozent erfolgte in einem Jahr, in dem das globale Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 4,4 Prozent schrumpfte, was vor allem auf die wirtschaftlichen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie zurückzuführen ist“, schreibt das SIPRI-Institut (International Peace Research Institute Stockholm) in seinem World Military Expenditure 2020-Bericht (26.4.21) mit der Schlagzeile: „Weltweite Militärausgaben steigen auf fast 2 Billionen Dollar im Jahr 2020.

In dieser apokalyptischen Situation haben die Mächtigen dieser Welt nichts Wichtigeres zu tun, als die Ausgaben für Militär und Rüstung und Waffen auf neue Rekordhöhen zu trimmen. 2. Im Folgenden werden Fakten zur Rüstungsdimension des Militär-Industrie-Komplex (MIK), eine tödliche und vernichtende Allianz aus Waffenkonzernen, Spitzen-Militärs, Pentagon, Kalten Kriegern in Politik und Medien, Geheimdiensten und anderen bellizistischen Institutionen, geliefert.



Die Seite mit den Fakten, die ISW zusammengetragen hat, zum Herunterladen:

factsheet-ruestung-k
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