Was ihr für einen meine/r geringsten Geschwister getan habt, das habt ihr mir getan

Die Worte des humanistischen Revolutionärs Jesus können eine gute Orientierung für das eigene Handeln sein: Was wir verhindern sollten und was wir tun sollten: Auf jeden Fall, Kriege verhindern und das Kriegsleid und die Kriegsopfer und dafür sorgen, dass Konflikte friedlich gelöst werden und dazu Vertrauen zwischen den Menschen aller Völker, Religionen und Hautfarben aufbauen und dafür sorgen, dass alle menschenwürdig leben können.

In diesem Geist ist die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte geschrieben, die jedem Menschen weltweit das Recht auf volle und freie Entwicklung zuschreibt und das Recht auf menschenwürdiges Leben und Frieden (Art. 28 und 29). Sie sieht weltweit alle Menschen als gleichberechtigte Mitglieder der einen Menschlichen Familie. In diesem Geist steht auch im Grundgesetz: Art. 1 (1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt. (2) Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.

Wir Menschen auf der Welt haben aber noch nicht viel davon, dass das auf dem Papier steht. Es braucht die Bürgerinnen, die das durchsetzen und auch Entscheidungsträger*innen hervorbringen und wählen, die das wirklich umsetzen wollen und können. Packen wir es an und tun wir zuerst einmal das, was Berthold Brecht angemahnt hat: Da man die, die im Dunkeln - die Verlierer in dieser Welt, die am falschen Ort und in der falschen Klasse geboren wurden - nicht sieht, schenkt ihnen die Aufmerksamkeit, damit sie zu ihren Rechten kommen und unterstützt sie dabei. Mit der IFFW wollen wir dazu beitragen.




Grundgesetz Ar. 1 https://www.bundestag.de/parlament/aufgaben/rechtsgrundlagen/grundgesetz/gg_01-245122 Allgemeine Erklärung der Menschenrechte: https://www.un.org/depts/german/menschenrechte/aemr.pdf

PRÄAMBEL Da die Anerkennung der angeborenen Würde und der gleichen und unveräußerlichen Rechte aller Mitglieder der Gemeinschaft der Menschen die Grundlage von Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden in der Welt bildet, ...

Artikel 2 Jeder hat Anspruch auf alle in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten, ohne irgendeinen Unterschied, etwa nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Anschauung, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand. Des weiteren darf kein Unterschied gemacht werden auf Grund der politischen, rechtlichen oder internationalen Stellung des Landes oder Gebietes, dem eine Person angehört, gleichgültig ob dieses unabhängig ist, unter Treuhandschaft steht, keine Selbstregierung besitzt oder sonst in seiner Souveränität eingeschränkt ist.

Artikel 28 Jeder hat Anspruch auf eine soziale und internationale Ordnung, in der die in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten voll verwirklicht werden können. Artikel 29 1. Jeder hat Pflichten gegenüber der Gemeinschaft, in der allein die freie und volle Entfaltung seiner Persönlichkeit möglich ist.

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