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Vom Gasstopp wären 5,6 Millionen Arbeitsplätze betroffen, Wirtschaftsleistung könnte um 12 % sinken

Studie: Russischer Gasstopp würde Wirtschaft hart treffen. Deutschland ist nach wie vor zu gut 50 Prozent von russischem Erdgas abhängig. Was würde passieren, wenn ab Juli kein Gas aus Russland mehr geliefert würde? Dazu hat die Vereinigung der bayerischen Wirtschaft vbw eine Studie vorgelegt. Das Ergebnis: Viele Unternehmen würde ein Lieferstopp stark belasten. Zudem wird Energie unbezahlbar, wie Christoph Butterwegge warnt: »Wenn sich die Preissteigerungen bei der Haushaltsenergie verstärken und verfestigen, müssen demnächst viele Haushalte bis weit in die Mittelschicht hinein die Hälfte ihres Nettoeinkommens oder mehr für Miete und Heizkosten aufwenden«, so der Armutsforscher. Da würde für die Betroffenen nur wenig zum Leben übrig bleiben. Wir brauchen eine deutsche Entspannungspolitik gegenüber Russland und die Aufrechterhaltung der Gasversorgung durch Inbetriebnahme von Nordstream 2. Schließen wir uns dazu in den Wahlkreisen überparteilich als Bürger:innen zusammen, bevor das wirtschaftliche (und für viele das persönliche) Chaos ausbricht und fordern wir von unseren Abgeordneten im Parlament eine Umkehr der Ukraine- und Russlandpolitik.




Zahlreiche Arbeitsplätze gefährdet

Nicht nur die 300 Mitarbeiter des Ziegelherstellers wären bei einem Ausfall der Lieferungen aus Russland akut gefährdet, sondern eine halbe Million Arbeitsplätze im Bausektor. Und viele Stellen darüber hinaus.

Ein möglicher Stopp von russischen Erdgas-Importen ab Juli hätte nach einer neuen Studie fatale Folgen für die gesamte deutsche Wirtschaft. Die Wirtschaftsleistung im zweiten Halbjahr würde um 12,7 Prozent einbrechen. Das wäre ein Wertschöpfungsverlust von 193 Milliarden Euro.

Denn nicht nur besonders energieintensive Sparten wie die Ziegelherstellung oder die Chemieindustrie wären betroffen, sondern durch Dominoeffekte die gesamte Produktions- und Lieferkette und somit die ganze Wirtschaft. Der Gasbedarf wäre nicht einmal zur Hälfte gedeckt.

Unabhängigkeit von russischem Gas nicht kurzfristig umsetzbar

Langfristig wären 5,6 Millionen Arbeitsplätze in Gefahr. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie der Prognos AG, die die Vereinigung der bayerischen Wirtschaft vbw in Auftrag gegeben hat. Kurzfristig lasse sich das russische Gas nicht ersetzen.


Der Wirtschaftskrieg gegen Russland spitzt sich zu. Und obwohl sie die Eskalation maßgeblich befeuert, hat die Bundesregierung die damit einhergehenden Folgen nicht im Griff. Denn sicherlich hätte ein Stopp russischer Gaslieferungen eine tiefe Rezession zur Folge. Eine jüngst von der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft veröffentlichten Studie ergab, dass die Wirtschaftsleistung der BRD bei einem Gasstopp im kommenden Jahr um 12,7 Prozent einbrechen würde, rund 5,6 Millionen Arbeitsplätze wären betroffen.

Zudem wird Energie unbezahlbar, wie Christoph Butterwegge warnt: »Wenn sich die Preissteigerungen bei der Haushaltsenergie verstärken und verfestigen, müssen demnächst viele Haushalte bis weit in die Mittelschicht hinein die Hälfte ihres Nettoeinkommens oder mehr für Miete und Heizkosten aufwenden«, so der Armutsforscher. Da würde für die Betroffenen nur wenig zum Leben übrig bleiben.


IFFW: Wir brauchen eine deutsche Entspannungspolitik gegenüber Russland und die Aufrechterhaltung der Gasversorgung durch Inbetriebnahme von Nordstream 2. Schließen wir uns dazu in den Wahlkreisen zusammen, bevor das wirtschaftliche Chaos ausbricht.

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