Verheerende Auswirkungen der Pandemie im Globalen Süden: Steuer- und Finanzpolitik ändern!

Die Ungleichheit zwischen Staaten hat sich durch die COVID-19-Pandemie weiter verstärkt. Die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie sind in Ländern des Globalen Südens besonders verheerend. Doch die Ressourcen, die diese Länder zur Bewältigung der Krise mobilisieren können, sind völlig unzureichend. Internationale Zusammenarbeit zur Bekämpfung der Pandemie und ihrer wirtschaftlichen Folgen ist deshalb das Gebot der Stunde.

Wie Ignacio Saiz, Direktor des in New York ansässigen Center for Economic and Social Rights, in der neuen Ausgabe von GLOBALE TRENDS. ANALYSEN darlegt, reicht die Bereitstellung finanzieller Nothilfe dabei nicht aus. Die wohlhabenderen Länder und die internationalen Finanzinstitutionen müssen die Hindernisse beseitigen, die sich aus ihrer Schulden- und Steuerpolitik für den finanzpolitischen Spielraum von Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen ergeben, so seine Forderung. Dies sei nicht nur ein Gebot der globalen öffentlichen Gesundheit, sondern auch eine bindende menschenrechtliche Verpflichtung.


GLOBALE TRENDS. ANALYSEN 01|2021


Finanzpolitischen Spielraum schaffen: Ein Gebot der Menschenrechte in Zeiten von COVID-19 Ignacio Saiz Mai 2021, 29 Seiten

GT-A_2021-01_de.pdf (sef-bonn.org)

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