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UN-Menschenrechts-Büro stellt sich gegen US-Lieferung von Streumunition an das Regime in der Ukraine

Das UN-Menschenrechtsbüro in Genf hat auf Berichte über die mögliche Lieferung von Streumunition aus den USA an die Ukraine reagiert.«Solche Munition tötet und verstümmelt Menschen lange nach dem Ende eines Konflikts», sagte eine Sprecherin am Freitag in Genf. «Deshalb sollte der Einsatz umgehend gestoppt werden.»Das Büro rief Russland und die Ukraine auf, dem Übereinkommen über Streumunition beizutreten. Dieses verbietet den Einsatz sowie die Herstellung und Weitergabe von bestimmten Typen von konventioneller Streumunition.

Als Streumunition werden Raketen und Bomben bezeichnet, die in der Luft bersten und viele kleine Sprengkörper verstreuen oder freigeben. Viele dieser Sprengkörper detonieren aber nicht sofort. Sie bleiben als Blindgänger liegen und gefährden die Bevölkerung auch noch Jahre nach Konflikten.«Wir würden sorgfältig Geschosse mit einer geringeren Rate an Blindgängern auswählen, für die wir aktuelle Testdaten haben», sagte Ryder.

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