Der Westen erfuhr Grenzen für seine Weltunterwerfung: Im eigenen Interesse sollten wir sie stoppen

Staaten des westlichen Bündnisses können mit ihrer militärischen Überlegenheit jeden Staat der Welt in Trümmer legen. Das haben sie in Jugoslawien, in Irak, Afghanistan, Somalia oder Libyen brutal praktiziert. Ohne dass es ihnen selbst viel Schaden zugefügt hat. Die kleinen Leute haben die Steuern bezahlt für die Finanzierung dieser Kriege und die Aufrüstung dafür. Sie werden die Staatschulden zurückzahlen müssen, die für das Führen dieser Kriege von den Staaten aufgenommen werden. Die Vermögenden haben ihr Kapital über die Banken in die Rüstungsproduktion verschoben und kräftig an den Kriegen verdient. Sie konnten neue Märkte erobern, mehr Rohstoffe über die Zusammenarbeit mit Milizen in den zerstörten Staaten unter ihre Kontrolle bringen und das Aufkommen von Konkurrenten verhindern (wie das von Gaddafi geplante vereinigte Afrika).

Putin hat ihnen nun deutlich gemacht, dass das bei einem Angriff auf Russland anders sein wird: Dies würde auch für den Westen das Ende sein, in einem atomaren Selbstmord enden.

Die dominierenden Kräfte werden nun weiter ihre anderen Wege gehen: Noch mehr Einflussgebiete im globalen Süden zu erobern suchen und ihre Konkurrenten herausdrängen, noch mehr andere Staaten durch wirtschaftliche Sanktionen schädigen, um sie zu destabilisieren und Regimewechsel zu provozieren.

Auch das kann gefährlich werden für alle: Auch der erste Weltkrieg ist bei Konflikten um Einflussgebiete entstanden, damals zwischen Deutschland, Österreich-Ungarn und Russland.

Wir Bürger*innen des Westens halten den Schlüssel für den Weg in eine friedliche Welt in der Hand. Wir können politische Mehrheiten schaffen, beginnend von unserem Zusammenschluss in den Wahlkreise für eine Politik im Sinne des Völkerrechts: Denn das verbietet seit 1945 ausdrücklich Krieg und verlangt verbindlich die globale Zusammenarbeit für soziale Gerechtigkeit und Sicherheit für alle. Dazu gilt es die Feindbildproduktion westlicher Politiker und Medien zu stoppen durch Aufklärungsarbeit für Frieden. Packen wir es an, wir haben dank Internet heute mehr Möglichkeiten als unsere Großväter und Väter vor den Weltkriegen.

Wolfgang Lieberknecht IFFW




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