Ostern Grenzen überwinden: Von Ost und West für Frieden zusammenfinden, wo wir bis 89 getrennt waren

Aktualisiert: 12. Feb.

Erste Online-Beratung zur Organisation eines grenzüberschreitenden Friedensmarsches zur und auf der ehemaligen Grenze mitten in Europa und Deutschland. Wir rufen auf, sich am Ostersonntag dort zusammenfinden, wo die Welt durch NATO und Warschauer Pakt bis 1989 gespalten war am Freitag, den 18. Februar, 19 Uhr, über diesen Link: https://us02web.zoom.us/j/3216854044 Wir wollen erinnern an den Beschluss in der Charta von Paris in 1990, mit Russland ein gemeinsames europäisches Haus aufzubauen mit gleicher Sicherheit für alle: Damit sollten Kalte und heiße Kriege für immer von der Welt verbannt werden.


Und jetzt ist die Gefahr eines Krieges und auch Atomkrieges in Europa doch wieder real. Der Bau des gemeinsamen europäischen Hauses wurde kurz nach seinem Baubeginn eingestellt. Europa wurde wieder gespalten: Nur verläuft die Grenze heute weiter im Osten, an der Grenze der Staaten, die inzwischen in der NATO sind oder mit ihr eng verbunden sind zu Russland, Weißrussland und inmitten der Ukraine.


Wir wollen mit dem Ostermarsch zu neuem Schwung beitragen, um den Bau nach dem 1990 beschlossenen Bauplan der Charta von Paris und des jüngsten Minsker Abkommens fortzusetzen. Versuchen wir dazu aus Ost und Westdeutschland zusammenzukommen und auch Menschen aus West- und Osteuropa einzuladen und darüber hinaus.


Mit dem Marsch an Ostern stellen wir uns in die lange Tradition der Friedensmärsche in Deutschland. Sie begann in den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts als Protest gegen den Atomtod in Ahnung der Lebensgefahr, in der wir damals schwebten: Drei Jahre später, in der Kubakrise stand die Menschheit dann wirklich am Abgrund des Atomkrieges. Damals entkam sie der Katastrophe nur mit Glück.


Kommen wir zusammen, engagieren wir uns in unseren Ländern, Regionen und Städten: Gorbatschows Warnung gilt immer noch: Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. am Freitag, den 18. Februar, 19 Uhr, über diesen Link: https://us02web.zoom.us/j/3216854044


Der von uns ins Auge gefasst Ort an der Grenze: Wir denken dabei an einen Weg mitten in Deutschland und Europa zwischen Wanfried in Hessen und Treffurt in Thüringen. In Großburschla gehörte einst der Ort zum Gebiet des Warschauer Paktes, der Bahnhof des Ortes zum Gebiet der NATO. Im Falle eines Krieges, wäre hier gekämpft worden. Der nächste Schritt ist das Webinar. Wie laden Euch ein dazu. Freitag, den 18. Februar, 19 Uhr, über diesen Link: https://us02web.zoom.us/j/3216854044


PS: Wenn Ihr die Idee gut findet, sprecht schon vor der Beratung mit Euren Freunden, Bekannten, in Euren Organisationen darüber, ob ihr kommen wollt und wer es mit organisieren will und kann und teilt es bei der Beratung oder auch schon früher mit: Info@internationale-friedensfabrik-wanfried.org. Vielleicht macht auch schon eine lokale und regionale Vernetzung Sinn, um gemeinsam zu diesem Ost-West-Treffen zu fahren. Vielleicht auch Menschen in und aus anderen Ländern daran interessieren, zu kommen und Menschen als Redner:innen vorschlagen, die Wichtiges beitragen können. Die Aktion sehen wir als Ergänzung, keinesfalls als Alternative zu den vielen Ostermärschen an vielen Orten, an denen wir dringlich teilnehmen sollten, denn an der vorgeschlagenen Stelle werden wir nicht viele Menschen erreichen können, sondern können wir vor allem uns bestärken und vernetzen und über ein Signal in die Welt senden. Hier findet Ihr die Termine der Ostermärsche in Eurer Region: Alle Infos zu den Ostermärschen 2022 der Friedensbewegung | Netzwerk Friedenskooperative

Wolfgang Lieberknecht für die Internationale FriedensFabrik Wanfried (IFFW)





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