Nicht Russland, der US-Elite-geführte Westen ist vor allem für das Sterben in Ukraine verantwortlich

in einer Gegen-Mainstreamrede stellt Wolfgang Lieberknecht seine Position zur Diskussion:

1.) Nicht Russland, sondern der von der US-Elite politisch geführte (dominierte, beherrschte) Westen hat vor allem das Sterben und die Zerstörung in der Ukraine zu verantworten; in dieser US-Elite dominieren die Kräfte des militärisch-industriellen Komplexes, die an Aufrüstung und Krieg verdienen. Russland wird aus Gründen der eigenen Sicherheit – zur Verhinderung einer existentiellen Bedrohung durch die NATO und der Russisch sprechenden Minderheit in der Ukraine durch nationalistische Westukrainer - die von ihm eroberten Gebiete in der Ukraine in den nächsten Jahren nicht mehr herausgeben.

2.) Um das Sterben möglichst schnell zu beenden, einen sozialen Kahlschlag auch in Deutschland und eine mögliche Eskalation zu einem Atomkrieg zu verhindern, muss man das jetzt akzeptieren, anstatt in einem endlosen Krieg immer mehr Menschen und Ressourcen der Menschheit zu zerstören.

3.) Um aus dieser imperialen Ordnung herauszukommen, sollten wir die Bau-Arbeiten wieder aufnehmen an dem von Gorbatschow vorgeschlagenen und in der Charta von Paris beschlossenen europäischen Haus, das allen Staaten in Europa und auch Russland gleiche Sicherheit garantiert. Das Vorgehen Russlands ist imperial und gewalttätig und völkerrechtswidrig, genauso wie das der westlichen Staaten bei der Einkreisung Russlands, bei den Angriffskriegen auf Jugoslawien, Libyen, den Irak, Afghanistan, und, und, und...). Die Heuchelei des Westens (und vor allem der politisch vorherrschenden Kräfte in den USA, Großbritanniens und Frankreichs und eingeschränkt auch Deutschlands) muss zurückgewiesen, wenn er Russland für das kritisiert, was er selbst seit Jahrzehnten tut: Die Botschaft dieser Kritik: Völkerrecht müssen nur unsere Gegner einhalten, wir aber können es beliebig brechen, können Krieg führen, töten, zerstören, ohne Sanktionen befürchten zu müssen. Der Westen hat nach dem Ende des Kalten Krieges das Völkerrecht systematisch geschwächt und eine von ihm nach Eigeninteressen "Regelbasierte Ordnung" an Stelle des Völkerrechts zu setzen versucht.


Wollen wir diese Leute damit wirklich durchkommen lassen und das durch Akzeptanz einer radikalen Vergrößerung sozialer Unsicherheit und Armut und Weltkriegsgefahr mittragen?


Ich stelle meine Sichtweise zur Diskussion und werde sie noch durch die Fakten begründen, die mich zu diesen Thesen gebracht haben. Ich bitte um Kommentare, Kritik, Zustimmung.

Wolfgang Lieberknecht von der Internationalen FriedensFabrik Wanfried



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