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NATO-gestützte Offensive der Ukraine gescheitert. Kiew wohl in schwierigster Lage seit Kriegsbeginn

Die Lage in der Ukraine wird immer schwieriger. Zwar ist die Erkenntnis nicht neu, dass die ukrainische Offensive – einst Frühjahrs-, dann Sommer-, später Herbstoffensive genannt – nicht den gewünschten Erfolg gebracht hat. Neu allerdings ist die Tatsache, dass sich mittlerweile auch hochrangige Staatsvertreter öffentlich desillusioniert zeigen. Und auch die Durchhalteparolen des ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenski wirken in jüngster Zeit, als müsse sich Selenski auch selbst überzeugen.


Auszüge aus dem Handelsblatt: Die ukrainische Offensive gegen Russland läuft nicht gut. Am Abend zuvor hatte der Oberbefehlshaber des ukrainischen Militärs, Waleri Saluschni, in einem Gastbeitrag im britischen „Economist“ deutlich gemacht, wie düster die Lage ist: Man sei in einer militärischen Pattsituation mit Russland, schrieb er. Die Offensive ist offenbar gescheitert.


Die Ukraine befindet sich wohl in der schwersten Lage seit Kriegsbeginn. Die jüngste Gegenoffensive stockt, gleichzeitig bindet die Eskalation im Nahen Osten finanzielle und politische Kapazitäten der westlichen Verbündeten.


Während die Welt in diesen Tagen stärker auf den Nahen Osten blickt, intensiviert Russland seine Angriffe auf die Ukraine massiv und bereitet sich nach Angaben von US-Militäranalysten zudem auf eine neue Welle von Bodenangriffen im Gebiet Awdijiwka nahe Donezk vor.


Heftige Angriffe der russischen Armee

Die Ukraine meldet in diesen Tagen die heftigsten russischen Angriffe seit Jahresbeginn, Anfang der Woche beschoss Russland nach ukrainischen Angaben in nur einer Nacht 118 Orte im ganzen Land.


Die Lage in der Ukraine wird immer schwieriger. Zwar ist die Erkenntnis nicht neu, dass die ukrainische Offensive – einst Frühjahrs-, dann Sommer-, später Herbstoffensive genannt – nicht den gewünschten Erfolg gebracht hat.

Neu allerdings ist die Tatsache, dass sich mittlerweile auch hochrangige Staatsvertreter öffentlich desillusioniert zeigen. Mit Saluschnis Gastbeitrag ist klar, dass nicht einmal der höchste ukrainische Militärvertreter beschönigen will, was nicht mehr zu verstecken ist. Einen Durchbruch werde es höchstwahrscheinlich nicht geben, so Saluschni.


Und auch die Durchhalteparolen des ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenski wirken in jüngster Zeit, als müsse sich Selenski auch selbst überzeugen. Das US-Magazin „Time“ zitierte Selenski diese Woche mit den Worten: „Niemand glaubt so an unseren Sieg wie ich. Niemand.“ Den Verbündeten diesen Glauben zu vermitteln erfordere all seine Kraft und Energie. Das Erschreckendste sei, so Selenski, „dass sich ein Teil der Welt an den Krieg in der Ukraine gewöhnt hat“.


 
 
 

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