Liebe Mitstreiter*innen für den Frieden, vernetzen wir uns, erarbeiten wir uns dauerhaften Frieden

Aktualisiert: Apr 29

Liebe Mitstreiter*innen für den Frieden,

zum Glück scheint sich der Konflikt der USA und Russlands zu entspannen, obwohl jetzt die NATO ihr größtes Manöver seit dem Ende des Kalten Krieges an der russischen Grenze gerade beginnt. Und die Regierung der Ukraine scheint zu begreifen, dass ihr Plan, sich die Krim mit militärischen Mitteln zurückzuholen, nicht aufgehen wird: Der Westen wird dafür keinen atomaren Schlagabtausch mit Russland riskieren.


Wenn Du den Frieden liebst, dann solltest Du lernen, Dich genauso wirkungsvoll (und sogar noch wirkungsvoller) zu organisieren, wie diejenigen, die Krieg lieben! Oder: Wenn wir es wollen, können wir gemeinsam so stark werden, dass wir das Töten, Sterben und Zerstören durch Krieg von der Welt verbannen können. Und dann können wir pro Jahr Billionen Euro freibekommen, um weltweit gute Lebensbedingungen für alle zu schaffen und die natürlichen Lebensgrundlagen vor der Zerstörung bewahren. Die Lehre, die Menschenrechts- und Friedensaktivist Martin Luther King aus seinen eigenen Erfahrungen und aus der Geschichte gezogen hat.


Einmal mehr haben wir gesehen, wie die deutschen Medien ticken und welche Macht sie haben, die Menschen zu beeinflussen: Kein Wort, dass der Aufmarsch der russischen Armee nur eine Reaktion auf den Beschluss der Kiewer Regierung war, sich jetzt die Krim zurückholen zu wollen und dafür vor den russischen Verlegungen Truppen an die Grenze schickten. Kaum ein Wort, dass die NATO jetzt parallel an Russlands Grenze aufmarschiert und die US-Regierung ankündigte, Kriegsschiffe an die russische Küste zu schicken. Russland stand deshalb als der Aggressor dar. Und es wäre schwer gewesen, Menschen gegen einen Kriegseinsatz auf die Straße zu bringen. Viele hatten aber doch Angst vor einer Eskalation. Wenn Russland angegriffen wird und konventionell unterliegt, wird es taktische Atomwaffen einsetzen: Das steht in der russischen Militärdoktrin. Den Politikern der USA ist wohl deutlich gemacht worden, dass sie bei der Unterstützung eines ukrainischen Angriffs auf die Krim einen Weltkrieg riskieren.


Von der Internationalen FriedensFabrik haben wir versucht, mit Informationen dem Aufbau des Feindbildes Russland entgegenzuwirken und die Eskalationsgefahr und ihre mögliche Auswirkungen auch auf uns in Deutschland zu verdeutlichen. Wir hoffen, dass wir Euch unterstützen konnten. Auf den IFFW-Friedensblog auf unserer neuen Homepage findet Ihr noch alle Artikel: IFFW-Friedens-Blog | IFFW (internationale-friedensfabrik-wanfried.org).

Um noch in diesem Konflikt nützlich zu sein, haben wir in einem Gewaltakt die Homepage fertiggestellt. Sie hat immer noch Mängel, aber es wird Tag für Tag besser.


Ziel der Homepage ist es, Menschen, die für unsere Ziele stehen zur Teamarbeit zu vernetzen, um dann gemeinsam und arbeitsteilig mehr bewirken zu können, als jede/r Einzelne von uns. Es wird uns sehr ermutigen, wenn Ihr über die Seite Mitglied werdet und Euch entscheidet, eins der angebotenen Teams mit aufzubauen: das was Euren Interessen und Kenntnissen am besten entspricht: Warum vernetzen | IFFW (internationale-friedensfabrik-wanfried.org), Mitmachen bei der IFFW | IFFW (internationale-friedensfabrik-wanfried.org).

Mit dem Team Nord-Süd-Dialog wollen wir an der Arbeit von Willy Brandt und der Nord-Süd-Kommission ansetzen: Seine und Ihre These: Nord-Süd-Gerechtigkeit ist auch im Interesse des Nordens, denn ohne Gerechtigkeit wird es zu einer Spirale der Gewalt kommen.


Bei der Ost-West-Vernetzung wollen wir die Charta von Paris ins Zentrum stellen. 1990 beschlossen 32 Staaten ein gemeinsame, friedliches, soziales und demokratisches Europa mit Russland gemeinsam aufzubauen. Sie beschlossen das in einem völkerrechtlich verbindlichen Vertrag: Hier haben wir für Euch erste Informationen zusammengetragen und machen den Vorschlag, sich für die Umsetzung der Charta zu engagieren und dafür eine Vernetzung aufzubauen: .

Mit Bildungsbausteinen und aktuellen Artikeln wollen wir die Notwendigkeit dieser Aktivitäten verdeutlichen und zum Aufbau von mehr Kompetenz beizutragen: Bildungs-Bausteine | IFFW (internationale-friedensfabrik-wanfried.org)


Allein kann jede/r von uns dazu beitragen, mit anderen Interessierten Teams aufzubauen, sich zu vernetzen: Wir schlagen vor, dass auf verschiedenen Ebenen zu beginnen und es im Rahmen von Worldbeyondwar zu machen. Wir hoffen damit auf Eure Zustimmung zu stoßen und bitten Euch, sich mit den Vernetzungsvorschlägen eingehend zu befassen.

Am Samstag, 1. Mai, bieten wir um 19 Uhr das nächste Webinar an. Wir wollen den Vorschlag diskutieren, über die Förderung der Umsetzung der Charta von Paris zur Überwindung der Spaltung Europas und einer dauerhaften Verbesserung der Beziehungen zu Russland beizutragen und zur Verwirklichung der in der Charta beschlossenen Ziele: Verantaltungen | IFFW (internationale-friedensfabrik-wanfried.org)


Es wäre toll, wenn Ihr dabei seid und vielleicht noch andere mögliche Interessierte informiert und einladet.

Mit solidarischen Grüßen, Wolfgang Lieberknecht



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