In der Pandemie sind das Vermögen der Milliardäre und die Zahl der extrem Armen extrem gewachsen

WORLD INEQUALITY REPORT: De facto markiert das Jahr 2020 den steilsten Anstieg des Anteils der Milliardäre am aktenkundigen Vermögen." Das Vermögen von Milliardären wuchs während der Corona-Pandemie noch schneller - Nach mehr als 18 Monaten mit Covid-19 ist die Welt noch polarisierter Auszüge aus der Standard


Seit 1995 sei der von den Milliardären dieser Welt gehaltene Anteil am globalen Vermögen von ein Prozent auf drei Prozent gestiegen, hieß es in dem Bericht. "Dieser Anstieg hat sich während der Covid-Pandemie verschärft. De facto markiert das Jahr 2020 den steilsten Anstieg des Anteils der Milliardäre am aktenkundigen Vermögen."

"Nach mehr als 18 Monaten mit Covid-19 ist die Welt noch polarisierter", sagte der Ko-Direktor des World Inequality Lab in Paris, Lucas Chancel. Während das Vermögen der Milliardäre um mehrere Billionen gewachsen sei, seien weitere hundert Millionen Menschen weltweit in die extreme Armut abgerutscht.



Besteuerung von Superreichen

Nach Ansicht der Forscher kann die immer größer werdende Kluft zwischen Arm und Reich nur durch eine "bescheidene und progressive" Besteuerung ab einer Million Dollar umgekehrt werden. Als weiteres Argument für eine zusätzliche Besteuerung der Reichen und Superreichen führen die Experten den ohnehin steigenden Bedarf der Staaten an, ihre Ausgaben zu finanzieren.

Die Autoren des 228-Seiten-Berichts fordern zudem ein internationales Finanzregister, um der Steuerflucht zu begegnen.

Bericht zur Ungleichheit: Abstand zwischen Arm und Reich stieg extrem - International - derStandard.de › International


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World-Social-Report2020-FullReport.pdf (un.org)

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