In den USA wird über die Möglichkeit der Gewinnbarkeit eines Atomkrieges diskutiert

Meinungsartikel im Wall Street Journal: "Die USA sollten zeigen, dass sie einen Nuklearkrieg gewinnen können. Washington könnte die Praktiken aus der Zeit des Kalten Krieges studieren, die einen großen Einfluss auf die sowjetische Politikgestaltung hatten."


Russland führte am 20. April seinen ersten Test der Sarmat durch, einer ballistischen Interkontinentalrakete, die eine schwere nukleare Nutzlast trägt. Wladimir Putin und seine Berater haben während des gesamten Krieges in der Ukraine Atomwarnungen ausgesprochen und den USA und der Nordatlantikvertrags-Organisation mit einem Angriff gedroht, falls sie ihre Beteiligung eskalieren. Vor kurzem hat Moskau Schweden und Finnland mit einem Präventivschlag gedroht, falls sie der NATO beitreten.


Die Realität ist, dass die USA, wenn sie sich nicht darauf vorbereiten, einen Atomkrieg zu gewinnen, Gefahr laufen, ihn zu verlieren. Robert C. O'Brien, ein ehemaliger nationaler Sicherheitsberater des Weißen Hauses, schlug eine Reihe von konventionellen Reaktionen vor, die zwar notwendig, aber nicht ausreichend sind, um eine russische nukleare Eskalation zu verhindern. Um eine kohärente amerikanische Strategie zu entwickeln, muss man verstehen, warum Russland mit dem Einsatz von Atomwaffen droht und wie die USA ihre strategische Logik auf ein nukleares Umfeld abstimmen können.


Übersetzt von The U.S. Should Show It Can Win a Nuclear War - WSJ

The U.S. Should Show It Can Win a Nuclear War - WSJ


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