Gelingt es den Chilen:innen Pinochets Erbe abzuschütteln und dem Neoliberalismus ein Ende zu setzen

Chile: Pinochets Erbe abschütteln und dem Neoliberalismus ein Ende setzen

Von Ute Löhning und Leonel Yañez Uribe Rosa-Luxemburg-Stiftung

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Mapuche demonstrieren am 18.10.2020, dem Jahrestag des Beginns Protestbewegung QUELLE:UTE LÖHNING Chile ist auf dem Weg zu einer neuen Verfassung – und damit zu einer solidarischeren Gesellschaftsordnung. Das Erbe der Pinochet-Diktatur soll abgeschüttelt und dem neoliberalen Wirtschafts- und Gesellschaftsmodell ein Ende gesetzt werden. Breite und langanhaltende Proteste seit Oktober 2019 und die überwältigende Zustimmung der Bevölkerung bei einem Referendum am 25. Oktober 2020 haben den Weg dahin frei gemacht. Bei der Wahl des Verfassungskonvents, der die neue Verfassung schreiben wird, gewannen linke und parteiunabhängige Vertreter:innen im Mai 2021 die Mehrheit der Sitze und wählten die Mapuche-Vertreterin Elisa Loncón Antileo zu ihrer Präsidentin. Tiefgreifende Veränderungen sind so in den Bereich des Möglichen gerückt. Inzwischen hat der Verfassungskonvent seine Arbeit aufgenommen. Podcast-Produktion für die Rosa-Luxemburg-Stiftung von Leonel Yañez Uribe und Ute Löhning

Podcast über diesen Link:

https://amerika21.de/audio/254204/pinochets-erbe-abschuetteln


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