G7: Staaten mit der schlimmsten kolonialen Gewaltgeschichte. Hauptprofiteure der Weltordnung

Warum nehmen sich gerade die Mächte, die den Völkern der Welt das größte Unheil gebracht haben, die sie über Jahrhunderte erobert, unterworfen und ausgebeutet haben, das Recht, für die Welt zu entscheiden. Sie haben ihre Wirtschaft auf Kosten der anderen Völker aufgebaut und tun das noch immer und sie sind heute die Hauptprofiteure der Weltordnung. Ihre dominanten Kräfte versuchen diese gegen neu aufkommende Mächte zu verteidigen, wie Russland, dass das Gewaltmonopol des Westens durchbrochen hat und nicht mehr einfach unterjocht werden kann. Und wie China, das das Industriemonopol des Westens (und des westlichen Verbündeten Japan) durchbrochen hat. Anstatt das Ende ihrer Vorherrschaft zu akzeptieren und sich nach dem Völkerrecht zu richten, das die UNO in den Mittelpunkt aller Völker stellt, um über sie die Weltangelegenheiten gemeinsam zu gestalten, setzt der Westen auf Konfrontation. Wir sollten von Unten gleichberechtigte Zusammenarbeit der Menschen aller Länder voranbringen und über die Zivilgesellschaft politische Mehrheiten schaffen für Maßnahmen, die zu einer gleichberechtigten Welt mit menschenwürdigem Leben für alle führen. Wir sollten verhindern, dass die Mittel der Menschheit in diesem Kampf um Vorherrschaft verschwendet werden. Eingeschlossen in dieses Ringen ist auch der Schutz von Minderheiten (wie die Uiguren oder Afro-Amerikaner oder Sinti und Roma) und die Demokratisierung, allerdings nur mit friedlichen Mitteln und im Dialog nicht über Kriege, mit denen G7 Mitglieder Diskriminierungen bei ihren Konkurrenten nur nutzen, um ihre eigene Vorherrschaft militärisch durchzusetzen.
















Club-Mitglied Großbritannien:

Das Britische Weltreich (englisch British Empire oder kurz Empire) war das größte Kolonialreich der Geschichte. Im Jahr 1922, zur Zeit seiner größten Ausdehnung, umfasste es mit 458 Millionen Einwohnern ein Viertel der damaligen Weltbevölkerung. Es erstreckte sich über eine Fläche von ca. 33,67 Millionen km², was einem Viertel der Landfläche der Erde entspricht. Wie zuvor schon das spanische Kolonialreich galt auch das Empire als „Reich, in dem die Sonne nie untergeht“. Sein politischer, juristischer, sprachlicher und kultureller Einfluss wirkt bis heute in vielen Teilen der Welt nach. Ebenso spielen die kolonialen Grenzziehungen bei heutigen regionalen Konflikten eine Rolle wie auch die weitere Verbundenheit der Länder im

Commonwealth of Nations.


https://de.wikipedia.org/wiki/Britisches_Weltreich


Club-Mitglied-EU-Europa:

Das Geschichtsbild von der europäischen Überlegenheit beruft sich wahlweise auf wirtschaftliche Leistungsfähigkeit oder europäische Werte, um sich vom nicht-europäisch Anderen abzugrenzen. Im Namen der Illiberalität wird die Aufklärung beschworen, Frauenrechte im Namen eines neochristlichen Fundamentalismus gegen den Islam ins Feld geführt.

Dabei wird völlig verschwiegen, worauf der Reichtum Europas basiert, wie er erworben wurde, und auf welcher (materiellen) Grundlage die geistesgeschichtlichen Leistungen der Aufklärung, der Kodifizierung von Menschenrechten oder die Frauenemanzipation eigentlich entwickelt wurden. Von der europäischen Expansion, die in einem sechshundertjährigen Prozess weite Teile der Welt unterwarf, bleibt dabei nur das auf dem Rücken von Ausbeutung und Versklavung geschaffene Europa im Bild, nicht aber das Leid und die Leistung derer, welche die Kärrnerarbeit dafür leisteten.

Die Millionen Toten der Teilung des indischen Subkontinents 1947 wurde ebenso wenig thematisiert wie die Opfer der Mau-Mau-Bewegung im britischen Kenia, die Brutalität der indonesischen Unabhängigkeit oder die Schrecken des Algerienkrieges; zumindest was das offizielle Erinnern in den Kolonialmächten angeht. Zur EU gehören auch die ersten großen Kolonialmächte Spanien, Portugal, Österreich und die Niederlande. (https://taz.de/Kolonialgeschichte/!5396660/)


Club-Mitglied Frankreich:

Die Zeit des Kolonialismus begann für Frankreich mit dem Eroberung der ersten Kolonien Mitte des 16. Jahrhunderts. Im 19. Jahrhundert wurde Frankreich zur zweitgrößten Kolonialmacht der Welt.



Club-Mitglied Japan:

Die vorherrschende europäische Meinung während des 17. und 18. Jahrhunderts war, dass Japan selbst über kurz oder lang als Kolonie einer westlichen Großmacht zufallen würde. Japan wollte dies verhindern und nach den Worten des Meiji-OligarchenInoue Kaoru ein „Reich gründen wie die europäischen Länder“ und Kolonien haben, um gleichrangig zu werden und um nicht selbst abhängig zu werden.[8] Daher strebte es zur Steigerung seiner Wirtschaftskraft und seiner politischen Bedeutung eine Ausdehnung seiner Einflusssphäre vor allem in Ostasien und im Pazifikraum an. Dies führte im Zeitraum von 1895 bis 1945 zur Inbesitznahme umfangreicher Kolonialgebiete durch Japan. Die imperialen Ansprüche des Japanischen Kaiserreichs gipfelten mit der Propagierung einer Großostasiatischen Wohlstandssphäre im Jahr 1940 mit der Errichtung von Kolonien und japanischen Satellitenstaaten.

https://de.wikipedia.org/wiki/Japanische_Kolonien


Club-Mitglied Deutschland:

Die deutschen Kolonien wurden vom Deutschen Reich seit den 1880er Jahren erobert und nach dem Ersten Weltkrieg gemäß dem Versailler Vertrag von 1919 abgetreten. Sie wurden von Bismarck Schutzgebiete genannt, weil er in ihnen den deutschen Handel schützen wollte. Die deutschen Kolonien waren 1914 das an Fläche drittgrößte Kolonialreich nach dem britischen und französischen. Gemessen an der Bevölkerungszahl lag es an vierter Stelle nach den niederländischen Kolonien. Die deutschen Schutzgebiete waren kein Bestandteil des Reichsgebiets, sondern überseeischer Besitz des Reiches.

https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Kolonien



im 25 Punkte Programm der NSDAP steht folgendes, das dann auch der Russlandpolitik und Afrikapolitik zu Grunde lag:

3. Wir fordern Land und Boden (Kolonien) zur Ernährung unseres Volkes und Ansiedlung unseres Bevölkerungsüberschusses. http://www.documentarchiv.de/wr/1920/nsdap-programm.html


Club-Mitglied Italien:

Die Italienischen Kolonien wurden vom Königreich Italien nach dessen Einigung im Risorgimento im späten 19. und im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts erobert. Den durch die Industrialisierung erhöhten Bedarf an Rohstoffen und einem Auswanderungsdruck versuchten die damaligen italienischen Regierungen in Richtung eigener Kolonien zu kanalisieren, erlitten dabei aber immer wieder Rückschläge. Italien orientierte sich dabei vor allem in Richtung Nordafrika und Ostafrika.


Club-Mitglied Kanada (europäische Siedlerkolonie):

Vor 12.000 bis 15.000 Jahren wurde Kanada erstmal besiedelt. Die ältesten Spuren finden sich im Yukon, im nordwestlichsten Gebiet von Kanada. Amerika wurde über die Beringstraße besiedelt, wo es damals eine Landbrücke von Asien her gab. So drangen die Ureinwohner von Norden nach Süden vor. Aus der Zeit um 7500 v. Chr. findet man in Ontario Nachweise von Menschen. Erst um 3500 v. Chr. kamen die Vorfahren der Inuit über den gleichen Weg in die heutigen arktischen Gebiete Kanadas.

Die ersten menschlichen Bewohner Amerikas nennt man auch Paläoindianer.

Die um 1500 beginnende Phase der Handelskontakte mit Europäern ging nach 1600 in die koloniale Phase über, in der europäische Siedler zunehmend Land beanspruchten und in der viele Stämme durch Epidemien ausgelöscht wurden. Im 19. Jahrhundert entstanden zahlreiche Reservate und Kanada versuchte, die Indianer zu assimilieren, indem sie zu Bauern erzogen werden sollten. Bis in die 1970er Jahre besuchten fast alle Kinder internatartige Schulen, genannt Residential Schools, in denen sie ihre Sprache nicht gebrauchen durften. Erst ab 1960 durften auch die Indianer in den Reservaten erstmals an Wahlen auf Bundesebene teilnehmen, die letzten Internate wurden im Jahre 1996 aufgelöst.

1534 kam der Franzose Jacques Cartier. Er erkundete den Sankt-Lorenz-Golf und befuhr schließlich den Sankt-Lorenz-Strom. Er erklärte das Gebiet zu französischem Besitz.

Erst 1603 begann die tatsächliche Kolonialisierung Kanadas. Samuel de Champlain gründete die ersten dauerhaften Siedlungen. 1608 wurde der Name Neufrankreich für die französische Kolonie verwendet. Von Osten aus wurde das Gebiet nun erkundet und besiedelt. Das Gebiet reichte sogar bis zum Golf von Mexiko. Der Handel, insbesondere mit Pelzen, blühte.

Doch auch Großbritannien hatte Interesse an Nordamerika. Es kam zu mehreren Kriegen zwischen beiden Ländern. 1763 musste Frankreich schließlich fast alle seine Gebiete in Nordamerika an Großbritannien abgeben, nachdem es den Siebenjährigen Krieg verloren hatte. Es behielt nur den Westen der Insel Hispaniola (das heutige Haiti). In Kanada hatte es keinen Besitz mehr.

Im 19. Jahrhundert entstanden zahlreiche Reservate und Kanada versuchte, die Indianer zu assimilieren, indem sie zu Bauern erzogen werden sollten. Bis in die 1970er Jahre besuchten fast alle Kinder internatartige Schulen, genannt Residential Schools, in denen sie ihre Sprache nicht gebrauchen durften. Erst ab 1960 durften auch die Indianer in den Reservaten erstmals an Wahlen auf Bundesebene teilnehmen, die letzten Internate wurden im Jahre 1996 aufgelöst.

Einige First Nations sind zu einem gewissen Wohlstand gekommen, viele leiden jedoch unter Armut und gravierenden sozialen Problemen. Das gilt vor allem für ländlich lebende Gruppen, deren natürliche Umgebung durch Rohstoffexploration (Uran, Ölschiefer, vor allem in Saskatchewan, Ontario, Québec und Alberta), Militärbasen (Cold Lake, Goose Bay[4]) und Holzeinschlag (vor allem in British Columbia, aber auch in den anderen Provinzen) zerstört worden ist.


Was machten die europäischen Siedler mit den Menschen, die davor im Land gelebt haben? eine aktuelle Diskussion:

https://www.sueddeutsche.de/wissen/geschichte-was-geschah-mit-den-kanadischen-ureinwohner-kindern-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-210530-99-796625


Club-Mitglied USA (europäische Siedlerkolonie):

Insbesondere bei den englischen Kolonien handelte es sich im Unterschied zu den spanischen Kolonien in Amerika zunächst um Siedlungskolonien und nicht um Beherrschungs- oder Eroberungskolonien. Der englische König oder die englische Regierung schickten private Kaufmannsgesellschaften ausgestattet mit einem königlichen Freibrief ins Land. Diese brachten Auswanderungswillige im kaufmännischen Interesse nach Amerika. Damit war der Grundstock für den zukünftigen Handel gelegt. Die erste in Nordamerika tätige Gesellschaft war die Virginia Company (1606). Die Kolonisten unterstanden dem Schutz der britischen Krone. Diese wurde in den Kolonien durch einen Gouverneur vertreten.

Die Kolonisten unterstanden britischem Recht und waren zu Steuern an Großbritannien verpflichtet, durften jedoch keine Repräsentanten ins britische Parlament entsenden. Die Kosten aus dem Krieg der Briten gegen die Franzosen um die Vorherrschaft in Nordamerika von 1756 bis 1763 sollten über Steuern aus den Kolonien beglichen werden. Die Auseinandersetzungen darüber führten zur Unabhängigkeitsbewegung, zur Amerikanischen Revolution und zur Gründung der Vereinigten Staaten von Amerika.


1619 trafen mit einem holländischen Piratenschiff in Jamestown 20 Afrikaner ein, die man zuvor von einem spanischen Sklavenschiff in der Karibik geraubt hatte. Damit begann die Epoche der Sklaverei in Nordamerika. Bis 1776 erhöht sich der Anteil der Sklaven auf 20 Prozent der Gesamtbevölkerung.

Die Siedler verdrängten und vernichteten die Indianer in den Indianerkriegen. Indianer wurden über Jahrhunderte als außerhalb der Zivilisation und Gesellschaft stehend betrachtet.

Mit den Indianerkriegen und der Sklaverei wurde die innere Kolonialisierung Nordamerikas von der reinen Besiedlung durch weiße Siedler mehr und mehr zu Beherrschung, Eroberung und Unterdrückung schwarzer Sklaven und Indianer.


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