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Frankreichs Botschafter bleibt trotz Ultimatum im Niger: Macron unterstützt auch Militärintervention

der Standard: Macron betonte, dass Frankreich Putschisten nicht anerkenne. Die Militärregierung im Niger hatte zuvor die französische Botschaft aufgefordert das Land zu verlassen 28. August 2023, 14:59

Niamey/Paris – Trotz eines ausgelaufenen Ultimatums der Putschisten ist der französische Botschafter weiter im Niger. Das bestätigte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron am Montag in Paris. Botschafter Sylvain Itté werde trotz des Drucks bleiben, betonte er. Am Freitag hatten die Putschisten mitgeteilt, Itté habe 48 Stunden Zeit, das Land zu verlassen. Macron betonte, dass Frankreich die Putschisten nicht anerkenne. Auch aus dem Außenministerium hatte es geheißen, die Putschisten seien nicht berechtigt, den Abzug des Botschafters zu fordern, da dessen Akkreditierung von den gewählten nigrischen Vertretern komme. Macron sagte mit Blick auf den Niger, Frankreich unterstütze das diplomatische – und sollte es beschlossen werden – militärische Handeln der westafrikanischen Staatengemeinschaft Ecowas.

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