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Entführt, rekrutiert, vertrieben: Mehr als 120.000 Kinder in Kriegen verstümmelt oder getötet

Sie tragen (auch) die Kosten für das Versagen von uns Erwachsenen, Konflikte nur noch mit friedlichen Mitteln zu lösen, was nach internationalem Recht sogar seit 1945, seit Verabschiedung der UNO-Charta Pflicht ist

Mehr als 120.000 Kinder sind laut dem Hilfswerk Unicef seit 2005 in bewaffneten Konflikten verstümmelt oder getötet worden. Unicef veröffentlichte die Zahlen zu einer internationalen Konferenz über den Schutz von Kindern in Kriegen.


"Jeder Krieg ist letztlich ein Krieg gegen Kinder", erklärte Unicef-Exekutivdirektorin Catherine Russell. Die Welt müsse mehr tun, um Kinder in Kriegen besser zu beschützen, verlangte die Unicef-Chefin. Weiterhin hielt das Hilfswerk fest, dass mindestens 105.000 Kinder seit 2005 von Streitkräften oder bewaffneten Gruppen rekrutiert oder eingesetzt worden seien. Zudem seien mehr als 32.500 Kinder entführt worden. Gemäß den Angaben hätten mehr als 16.000 Kinder sexuelle Gewalt erdulden müssen. Mehr als 30 Konflikte Die UN hätten außerdem mehr als 16.000 Angriffe auf Schulen und Krankenhäuser verifiziert. Die Daten stammen laut Unicef von mehr als 30 Konflikten in Afrika, Asien und Lateinamerika. Da dies nur die erfassten Fälle von Missbrauch und Gewalt gegen Kinder seien, dürfte die tatsächliche Zahl weitaus höher liegen. Darüber hinaus seien viele Millionen Kinder vertrieben worden, hätten Freunde oder Verwandte verloren oder seien von ihren Eltern oder Bezugspersonen getrennt worden.


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