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Eine Mehrheit in Israel sieht sich als auserwählte Nation. Sie meinen deshalb alles tun zu können, was sie wollen & organisieren "eine der intensivsten zivilen Bestrafungskampagnen der Geschichte".

Und die Politiker der anderen Nation, die sich aus besondere und bevorrechtigte Nation sieht, der Vereinigten Staaten, sorgt dafür, dass sie das weiter tun können, indem sie der UNO mit ihrem Veto verbieten, das Töten zu stoppen. In beiden Staaten werden die Kinder in den Schulen und dann über die Medien zu dieser arroganten Einstellung gegenüber anderen Menschen erzogen. Ähnlich war es in der Kolonialzeit in Europa. Bis heute sind auch in Europa diese Ideen noch wirksam und die in den USA und Israel herrschenden Kräfte haben diese Überlegenheitsidee aus Europa mitgenommen. Und die militärische und wirtschaftliche Überlegenheit schien diese Überlegenheit immer wieder zu bestätigen. Langsam aber haben sich Kräfte in unserer einen menschlichen Familie gebildet, die das nicht mehr akzeptiert haben und akzeptieren. Dazu gehören auch Minderheiten in den imperialen Staaten. Sie haben es aber schwer, Mehrheiten zu gewinnen: Die Menschen in ihren Staaten haben den weltweit höchsten materiellen Wohlstand, vor allem auch, weil sie seit Jahrhunderten von der Ausbeutung der anderen Regionen der Welt profitieren. Aber auch im Globalen Süden wollen nicht alle eine Welt gleichberechtigter Menschen. Dort profitiert eine Minderheit von der Einbindung des Landes ins globale System und sie verteidigt ihre Privilegien gegen die Mehrheit. Vor uns Minderheiten steht in all unseren persönlichen, politischen Netzwerken in den verschiedenen Nationen, Ethnien, Religionsgemeinschaften die Aufgabe, unsere Idee des Aufbaus einer gemeinsamen menschlichen Familie gleichberechtigter Menschen in den praktischen Entscheidungen mehrheitsfähig zu machen. Wird sich aus den antiimperialen Kräften in der Welt nun eine globale Koalition bilden, die durchsetzen kann, was in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte steht (in der die Lehren aus der Katastrophe des Zweiten Weltkrieges auf dem Papier gezogen worden sind): Artikel 1

Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen.

Artikel 2

Jeder hat Anspruch auf alle in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten, ohne irgendeinen Unterschied, etwa nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Anschauung, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand.

Des weiteren darf kein Unterschied gemacht werden auf Grund der politischen, rechtlichen oder internationalen Stellung des Landes oder Gebietes, dem eine Person angehört, gleichgültig ob dieses unabhängig ist, unter Treuhandschaft steht, keine Selbstregierung besitzt oder sonst in seiner Souveränität eingeschränkt ist.

Artikel 3

Jeder hat das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person.

Allgemeine Erklärung der Menschenrechte - Vereinte Nationen - Regionales Informationszentrum für Westeuropa (unric.org) Die Idee entspricht auch der Grundüberzeugung aller großen Religionen, des Konfuzianismus und des Humanismus der Aufklärung und in dessen Tradition des Marxismus. Auch wenn die Kräfte die für die Umsetzung dieser Ideen stehen, in Berufung auf sie, genau das Gegenteil praktizieren oder praktiziert haben. Es kommt auf zumindest einflussreiche kritische "Masse" an, die die Entscheidungsträger überwacht und sich dafür engagiert, dass ihre konkreten Entscheidungen wirklich mit den Prinzipien übereinstimmen. Wolfgang Lieberknecht (IFFW)


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