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Ein neues Silicon Valley: Nach Shenzen schauen, wenn wir wissen wollen, wie die Zukunft aussieht!


Der aus Deutschland stammende Journalist, Frank Sieren, ist eine Quelle für uns, uns ein Bild über China zu machen: Das kann uns auch schützen davor, ein einseitig negatives Bild zu bekommen, das einige Kräfte in den USA und auch in Deutschland und Europa aufbauen. Sie suchen die Welt gegen China in Stellung zu bringen, nicht wegen der dortigen Schwächen, sondern weil sie die von ihnen beanspruchte globale Vorherrschaft des Westens durch Chinas Stärke gefährdet sehen. Das kann allerdings nicht bedeuten, dass wir ins Gegenteil verfallen sollten und alles in China lobpreisen sollten, sondern uns ein eigenes Bild verschafften, um den Dialog und die Verständigung zwischen den Ländern und Menschen zu fördern für den Aufbau einer gemeinsamen friedlichen Welt mit menschenwürdigen Lebensbedingungen für alle. Wir sollten von der Politik rechtzeitig verlangen, Konflikte nur mit friedlichen Mitteln zu lösen, wie es die UNO-Charta international verbindlich vorschreibt. Dafür brauchen wir kein Feindbild, sondern Ansatzpunkte für Lösungen. Entgegenstellen sollten wir uns etwa der Verfälschung, die deutsche Nachrichten durchzieht, dass Taiwan ein eigener Staat sei. In den Nachrichten wird in der Regel gesagt: China sieht Taiwan als Teil der Volksrepublik. Das stimmt zwar, ist aber nur die halbe Wahrheit: Auch Deutschland, die EU, die USA und fast alle Staaten der Welt haben anerkannt, dass Taiwan Teil Chinas ist und von Peking vertreten wird. Wenn man das verschweigt, scheint der Anspruch Chinas immer aggressiv zu sein. Das Wissen darum ist wichtig, weil Kräfte im Westen die Abspaltung Taiwans fördern, um damit China zu schwächen und so vielleicht genau, wie in der Ukraine einen zerstörerischen Krieg provozieren, um einen globalen Herausforderer zu besiegen. Wir wollen von der IFFW dem entgegenwirken und die Kapazitäten stärken für friedliche Lösungen der Konflikte und Kooperation. Melde dich, wenn du daran mitwirken willst. In den USA etwa stellt sich die con Frauen geführte Friedensinitiative Code Pink mit ihrer Kampagne: China ist nicht unser Feind den Konfliktschürern entgegen: China Is Not Our Enemy Lobby Day - CODEPINK - Women for Peace. In Europa sieht eine Mehrheit China als Partner, nicht als Gegner, in Deutschland aber ist das anders, das sieht eine - wenn auch kleine Mehrheit China als Rivalen und nicht als Partner: Mehrheit der Europäer sieht in China einen Partner und ist neutral in einem Konflikt um Taiwan (internationale-friedensfabrik-wanfried.org)


"Ich habe die Zukunft gesehen, sagt der China-Experte Frank Sieren nach seinem Besuch in der Shenzen. Die Megacity bündelt Chinas Innovationskraft, hier entstehen neue Technologien. Seine Eindrücke hat Sieren in einem Buch zusammengefasst: Shenzen – Zukunft made in China. Was macht diese Stadt aus? Woher kommt Chinas Innovationskraft – und was können wir davon lernen? Darüber habe ich mit ihm gesprochen. Und damit Willkommen zu einem neuen Interview bei René will Rendite! Wer wissen will, wie wir bald leben und welche Technologien uns prägen werden, muss nach Shenzhen schauen. Die 20-Millionen-Metropole in Südchina gehört zu den innovativsten Städten der Welt und stellt inzwischen sogar das Silicon Valley in den Schatten. Über 260.000 Patente wurden 2019 in Shenzhen angemeldet. Das ist ein Rekord in China. Ob E-Autos, Drohnen, 5G, Roboter oder Gaming, die Megacity ist in vielem heute führend. Der öffentliche Nahverkehr fährt bereits zu 100 Prozent mit Ökostrom und auch die ersten autonomen Fahrzeuge sind auf den Straßen unterwegs. Mit 16.000 E-Bussen, 22.000 E-Taxis und unzähligen Elektrorollern ist die Metropole die Welthauptstadt der E-Mobilität. Der Ursprung der Innovationskraft von Shenzen liegt darin begründet, dass hier Innovation, Produktion und mit Hongkong das Finanzzentrum nahe bei einander liegen, aber auch darin, dass die Stadt extrem jung ist. Zusammen mit Mumbai in Indien ist es die Megacity mit dem niedrigsten Durchschnittsalter weltweit: 29 Jahre. In London sind es 35, in New York 36, in Berlin und Hongkong 43 Jahre. Sieren schreibt in seinem Buch: „Die Metropole ist ein Art Memphis/Tennessee der Techie-Szene. Sie ist für die globale Technologie, was der Rock ’n’ Roll für die Musik in den Fünfzigern und Sechzigern gewesen ist. Sie hat sich befreit von den Zwängen des Silicon Valley und von denen der europäischen Traditionalisten sowieso.“ In Shenzhen sei erst einmal keine Idee zu abseitig, kein Versuch zu waghalsig, kein Gedanke zu verwegen. „Viele Entwickler haben den Patentwettbewerb sogar schon hinter sich gelassen. Lieber der Erste sein und sich auf gutes Marketing verlassen. Wenn die anderen einen kopieren, zeigt das nur, dass man richtigliegt.“ Frank Sieren ist überzeugt: „Wir müssen nach Shenzen schauen, wenn wir wissen wollen, wie die Welt in Zukunft aussieht.“






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