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Die unterschiedlichen Wahrnehmung von Bootsunglücken: Kann man diesen Blick rassistisch nennen?

Vielleicht haben Sie sich in den letzten Tagen auch gefragt, ob das Leben einer Handvoll Millionäre mehr wert ist als die Leben von Hunderten von Flüchtlingen.

Die Medien verfolgten mit angehaltenem Atem im Minutentakt das Schicksal der Besatzung des U-Boots Titan, das in die Tiefen des Atlantiks tauchte, um das Wrack der Titanic zu bewundern. Internationale Rettungskräfte wurden mobilisiert, um nach dem U-Boot zu suchen. [1]

Kurz davor ereigneten sich zwei weitere Tragödien - aber die internationale Solidarität blieb aus. Ein Boot mit bis zu 750 Menschen an Bord, die Schutz und Sicherheit suchten, ging vor der griechischen Küste unter. Hunderte von Menschen starben, darunter viele Kinder. Und als ein Schlauchboot auf dem Weg zu den Kanarischen Inseln sank, starben mindestens zwei Menschen auf der Flucht, und es wird befürchtet, dass 35 weitere ums Leben kamen. [2]

Wir dürfen nicht zulassen, dass noch mehr Menschen, Familien und Kinder auf den Fluchtrouten sterben. Europa darf nicht wegschauen. Wir wollen ein Migrationssystem, das Rettungseinsätze unterstützt und die Rechte von Menschen, die Sicherheit suchen, respektiert.

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