Die Afghanen ziehen die Taliban den korrupten Marionetten ausländischer Mächte vor

Sie zahlen einen hohen Preis für den Versuch zuerst der Sowjetunion und jetzt der NATO-Staaten ihnen ihre Systeme aufzwingen zu wollen, gestützt auf Minderheiten in Afghanistan. Zudem ist zu fragen, ob es den Staaten und den in ihnen dominierenden Klassen nicht wirklich um ihre eigenen Interessen ging und geht und nicht um die der Menschen in Afghanistan. Demokratisierung, Kapitalismus oder Sozialismus kann nicht mit Gewalt Ländern von Außen aufgezwungen werden, sondern muss von Innen kommen nach den Wünschen der Menschen dieser Länder. Diese Interventionen haben nur mehr Menschen das Leben gekostet, mehr zerstört und die Spaltungen in den Ländern verschärft, die sich jetzt entladen. Der US-Amerikaner Scott Horton kritisierte seit Jahren die Politik des Westens. Es lohnt sich, ihm zuzuhören, damit wir lernen, die nächsten Interventionen zu verhindern. Wir haben genug damit zu tun, unsere eigenen Länder in Ordnung zu bringen, das zeigt gerade jetzt der Klimawandel, den wir vor allem zu verantworten haben und die ganze Welt jetzt in den Abgrund zu ziehen droht. Und mit den sozialen Menschenrechten steht es auch in den westlichen Ländern nicht gut: Die soziale Ungerechtigkeit wird immer größer, die Kluft zwischen Reich und Arm. Der Umgang der westlichen Staaten mit Julian Assange zeigt auch, wie gefährdet unsere demokratischen Menschenrechte im Westen sind, wenn Menschen sie nutzen, um die Interessen der Herrschenden - Kriege für die Kontrolle von Rohstoffen zu führen - ernsthaft zu gefährden.


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