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Der Westen wäre glaubhafter bei seiner Kritik, wenn er nicht selbst das Völkerrecht brechen würde

Die Kritik, dass Russland mit dem Einmarsch in die Ukraine das Völkerrecht bricht, ist berechtigt. Nicht zuletzt aber der ehemalige Bundeskanzler, Gerhard Schröder hat selbstkritisch darauf hingewiesen, dass das westlich Bündnis selbst Völkerrecht bricht. Als Altkanzler Helmut Schmidt mit diesem Argument den Angriffskrieg der NATO auf Jugoslawien verhindern wollte, wollte das in Deutschland fast iemand hören, dass damit das Völkerrecht gebrochen wird.


Interessant auch, dass der Wächter der Demokratie, der Journalist der Zeit, dass sichtbar überhaupt nicht hören wollte.

Wir dürfen nicht nur immer Völkerrechtsbrüche bei anderen Ländern verurteilen, sondern sollten sie zuerst selbst einhalten, damit die anderen Länder sehen, dass sie sich auf das Völkerrecht erlassen können und der Westen es nicht nach Gutsherrnart anwendet oder nicht anwendet.

Und der Jugoslawienkrieg ist nicht das einzige Beispiel, weitere Beispiele werden wir auf diesem Blog darstellen. Das unendliche Leid, das sie hervorgerufen haben und hervorrufen wird uns selten berichten. Uns wird Leid in der Regel nur vorgeführt, wenn die NATO-Staaten damit eigene Kriege rechtfertigen können.

Wolfgang Lieberknecht

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