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Ausgerechnet Angriffskriegs-Unterstützer Biden auf Irak spielt sich als Völkerrechts-Verteidiger auf

Aktualisiert: 16. März

Auch ein Kriegsjubiläum: Vor 20 Jahren: Lügen, Folter und fatale Fehler: wie Amerikas Sieg über Saddam für die Iraker zum Desaster wurde - Biden war eine Schlüsselfigur bei der Organisation des Irakkrieges, er sorgte wesentlich für die politische Unterstützung des Krieges von Busch. Er gehörte vor Gericht, wenn es wirklich nach internationalem Recht ginge.




Zusammenfassend in Deutsch:


12. September 2002

Der amerikanische Präsident George W. Bush wirft dem irakischen Diktator Saddam Hussein in einer Rede vor der Uno-Generalversammlung vor, Terrorgruppen zu unterstützen und ein geheimes Programm zur Produktion von Massenvernichtungswaffen zu unterhalten. Wenn Saddam sein Verhalten nicht ändere, so Bush, müsse der Uno-Sicherheitsrat aktiv werden.


13. November 2002

Nach einer Resolution des Uno-Sicherheitsrats, die Bagdad ultimativ zur Kooperation aufruft, willigt Saddam Hussein ein, Uno-Waffeninspektoren zurück ins Land zu lassen. Die Mission unter Leitung des Schweden Hans Blix findet in den folgenden Monaten aber keine Hinweise auf ein geheimes Waffenprogramm.




5. Februar 2003

US-Aussenminister Colin Powell spricht vor dem Uno-Sicherheitsrat. Ray

Vor dem Uno-Sicherheitsrat präsentiert der amerikanische Aussenminister Colin Powell angebliche Beweise für ein irakisches Programm für Massenvernichtungswaffen und fordert die Uno zum Handeln auf. Später stellt sich heraus, dass Powells Angaben über mobile Biowaffenlabors auf Fälschungen beruhten.


1. Mai 2003

Bei einem Auftritt auf einem Flugzeugträger im Persischen Golf verkündet Präsident Bush «Mission accomplished». Tatsächlich ist Saddam gestürzt, doch es bahnt sich rasch ein Aufstand der Sunniten an, welche die grossen Verlierer des Regimewechsels sind. Auch Teile der Schiiten greifen gegen die amerikanische Besatzung zu den Waffen.


11. Mai 2003

Der amerikanische Diplomat Paul Bremer wird als Leiter der Militärverwaltung eingesetzt. Als erste Amtshandlungen ordnet er die Entlassung aller Mitglieder von Saddam Husseins Baath-Partei aus dem Staatsdienst sowie die Auflösung der irakischen Armee an. Dies sollte sich als schwerwiegender Fehler erweisen.


13. Dezember 2003

Eine amerikanische Eliteeinheit nimmt Saddam Hussein in einem Versteck nahe seiner Heimatstadt Tikrit fest. Seine Söhne Udai und Kusai waren bereits zuvor getötet worden. Nach einer Verurteilung wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit wird der frühere Diktator am 30. Dezember 2006 hingerichtet.


12. Januar 2005

Die Suche nach Massenvernichtungswaffen im Irak wird offiziell für beendet erklärt. Beweise für ein geheimes Programm zur Herstellung von chemischen, biologischen oder atomaren Waffen werden trotz intensiver Suche nicht entdeckt.


Hier alle Daten

Lügen, Folter und fatale Fehler: wie Amerikas Sieg über Saddam für die Iraker zum Desaster wurde (msn.com)


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