Auch in Asien werden Rüstungsausgaben radikal erhöht: Die Menschheit verschwendet Ihre Möglichkeiten

Radikale Aufrüstung durch die Regierungen in Asien - jetzt macht auch Japan mit: Sie verschleudern das Geld, das wie Menschheit braucht, um zukunftsfähig zu werden, wie die Regierungen der USA, Deutschlands, etc..

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Angst vor China: Nun will auch Japan mehr Geld für das Militär ausgeben

Asien rüstet schon länger auf. Jetzt will auch Japan seine Zurückhaltung ablegen, weil es Chinas Verhalten als

«existenzielle Bedrohung» sieht.

Japans Verteidigungsminister Nobuo Kishi hat eine alte Leitlinie der japanischen Verteidigungspolitik zum Abschuss freigegeben: die Selbstbegrenzung des Rüstungsetats auf ein Prozent des Bruttoinlandprodukts. Seit 1976 gilt dieses lose Versprechen, um die Nachbarn davon zu überzeugen, dass der einstige Eroberer sein Militär nur zur Selbstverteidigung unterhält. Nun will Kishi eine Wende einleiten, um gemeinsam mit dem Verbündeten USA den Rivalen China abzuschrecken.

«Wir müssen unsere Fähigkeiten zur Verteidigung in einem radikal anderen Tempo als in der Vergangenheit erhöhen», sagte er gegenüber der Wirtschaftszeitung «Nikkei». Japans Nachbarschaft werde immer unsicherer.

Taiwan, Nordkoreas Atomwaffenprogramm, Chinas Ansprüche im Südchinesischen Meer und auf die Inselgruppen, die Japan zu sich zählt, sowie der Grenzkonflikt zwischen Indien und China um Gebiete im Himalaja schüren Sorgen. Seit Jahren rüsten daher die Staaten der Region auf. Nun könnte auch Japan einsteigen. Dies wäre ein wichtiger Schritt für Ostasiens Sicherheitspolitik.

Der ehemalige Imperialist Japan hat sich bisher mit der Rüstung zurückgehalten

Bisher war Japan der ruhende Pol im Rüstungswettlauf gewesen, wie Daten des Stockholmer Instituts für Friedensforschung (Sipri) zeigen. Zwar leistete sich Japan im Jahr 2020 mit 49,1 Milliarden Dollar nach China den zweitgrössten Militäretat Asiens. Besonders die Marine gilt als hochmodern und stark. Aber im Vergleich zu den Militärausgaben im Jahr 2011 stiegen die Ausgaben im Jahr 2020 nur um 2,4 Prozent.

Derweil hat Südkorea in dem Zeitraum seinen Rüstungsetat um 41 Prozent auf 45,7 Milliarden erhöht und könnte damit bald Japan überholen. Australien erhöhte derweil seine Investitionen in Waffen und Soldaten um ein Drittel, die Staaten Südostasiens sogar um 36 Prozent.

Alle diese Länder fühlen sich gemäss Einschätzung der Sipri-Experten immer stärker von Chinas schneller Aufrüstung bedroht. Seit 2011 erhöhte China nach Sipri-Schätzungen seine Ausgaben um 86 Prozent auf 252 Milliarden Dollar. Chinas Militäretat ist damit zwar deutlich niedriger als jener der USA, die 778 Milliarden Dollar für ihre weltumspannende Militärpräsenz ausgeben, aber fünfmal so hoch wie derjenige Japans.

https://www.nzz.ch/international/militaerausgaben-japan-will-wegen-angst-vor-china-aufruesten-ld.1629697


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