Atomkriegsgefahr: Werden wir jetzt alle Bürger-Diplomaten und nehmen wir den Frieden in eigene Hände

Die Gefahr, dass Russland und die NATO einen Atomkrieg austragen könnten, ist real. Im ersten Kalten Krieg stand die Welt wiederholt am Rande es Atomkrieges (sie Links unten). Wie damals besteht die Gefahr, dass die Bewohnbarkeit der Erde zerstört wird.


Wenn der Konflikt in der Ukraine nicht eskaliert, wartet der nächste Konflikt zwischen zwei Großmächten schon auf uns. Auch er könnte durch Zusammenstößt im südchinesischen Meer zwischen US-, NATO- und chinesischen Schiffen tagtäglich ausbrechen.


Davor warnen viele Wissenschaftler in den USA schon lange. Die globale Vorherrschaft der USA, die vor allem auf ihrer überragenden Wirtschaftskraft nach 1945 begründet war, geht zu Ende. China überholt sie wirtschaftlich. Aber die beiden großen US-Parteien wollen das nicht hinnehmen. Beide treten dafür ein, für US-Interessen und den Erhalt der US-Vorherrschaft auch Gewalt einzusetzen und taten das immer wieder und tun es noch.


In den vergangenen 500 Jahren gab es 16 Mal die Situation, dass eine schnell aufstrebende neue Macht eine bisher dominierende Macht in ihrer globalen Stellung bedroht hat, so wie jetzt China die USA oder Deutschland Großbritannien im Zweiten Weltkrieg. Zwölf Mal kam es zu Krieg. Und heute gibt es Atomwaffen, die es bei diesen Konflikten noch nicht gab.


Immanuel Kant hat die Welt als Tierreich beschrieben, in der sich die Stärksten durchsetzen. Wenn die Menschheit das überwinden wolle, könne sie das, müsse es sich aber selbst erarbeiten. Er wandte sich damit vor allem an die, die das Kriegsleid ertragen müssen. Er wies darauf hin, dass es Gruppen in der Gesellschaft gibt, die dieses Kriegsleid nicht tragen müssen und an Kriegen verdienen und durch sie ihre Macht erweitern.


Gegen sie gelte es den Frieden durchzusetzen. Wir brauchen viele, die sich mit der komplexen Weltlage jetzt beschäftigen und den Möglichkeiten, Konflikte mit friedlichen Mitteln zu lösen, die globalen Konflikte und die besonderen Konflikte in jedem Land. Mit der UNO-Charta und der Allgemeinen Erklärung der Menschenrecht, dem UN-Sozialpakt und UN-Zivilpakt haben wir gute rechtliche Grundlagen dafür.

Ihr könnt Euch auch gern mit uns engagieren und mit uns in der Internationalen FriedensFabrik Wanfried ein internationales Netzwerk für die Umsetzung Vereinbarungen und die Einhaltung des Völkerrechts aufbauen.


Martin Luther King hat das aufgegriffen und auch die US-Amerikanische Antikriegsbewegung, wie diese beiden Bilder zeigen:





Hier die Links zu Kants Werk:

Kants Analyse der strukturellen Gründe für Krieg und Vorschläge zum Aufbau einer friedlichen Welt (internationale-friedensfabrik-wanfried.org)


und zu den Zielen, für die wir eintreten:

Ziele | Internationale-Friedensfabrik-Wanfried | Frieden

Unsere Ziele, Kriege verbannen, alle Konflikte friedlich lösen, menschwürdige Lebensbedingungen weltweit für alle schaffen, haben die Staaten bereits 1945 in der UNO-Charta (1), 1948 in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (2) und 1966 im UN-Zivilpakt (3) und UN-Sozialpakt (4)beschlossen, Das Grundgesetz ist in diesem Geist formuliert (v.a. Art. 1.). Modellhaft werden sie auch im Zivilisatorischen Hexagon (5) als Orientierung für Friedensarbeiter*innen herausgearbeitet.

  1. UN-Charta | Vereinte Nationen - Regionales Informationszentrum für Westeuropa (unric.org)

  2. Allgemeine Erklärung der Menschenrechte | Vereinte Nationen - Regionales Informationszentrum für Westeuropa (unric.org)

  3. ICCPR - Vertragstexte | UN-Zivilpakt

  4. UN_Sozialpakt.pdf (fian.de)

  5. Zivilisatorisches Hexagon – Whywar

Wolfgang Lieberknecht


Die Welt am atomaren Abgrund in ersten Kalten Krieg, es sollte uns die reale Gefahr zeigen, der wir jetzt und in den nächsten Jahren schweben, aber wir können sie bannen: 1983 - Die Welt am Abgrund ! - YouTube

Die Welt am atomaren Abgrund: 1983 - Die Welt am Abgrund ! - YouTube



Die österreichische Regierung versucht die Österreicher vor der Gefahr zu warnen:


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