Angesichts der realen Weltkriegsgefahr brauchen wir schnell öffentlichkeitswirksame Friedensarbeit

Unsere konkreten Vorschläge an alle Friedensfreund*innen von der Internationalen FriedensFabrik Wanfried IFFW

Es könnte jederzeit zum einem militärischen Zusammenstoß in der Ukraine kommen. Mit einem unkalkulierbaren Eskalationsrisiko

Wenn wir das verhindern wollen, sind wir jetzt gefragt

1.) Die Darstellung in den Medien, die Russland für die Krise verantwortlich machen ist falsch. Der Aufmarsch der russischen Truppen ist eine Reaktion der ukrainischen Regierung, die Krim anzugreifen, um sie zurückzuholen. Sie verlegt seit Wochen Truppen an die Grenze der Ukraine. Die US-Regierung und die NATO haben der ukrainischen Regierung bis vor wenigen Tagen bedingungslose Unterstützung zugesagt. Und sie bringen im Rahmen ihres jetzt anlaufenden Manövers Defender 2021 über die Drehscheibe Deutschland Truppen an die russische Grenze. Wir sehen im Bruch des Versprechen an die Sowjetunion durch den Westen, die Nato nicht über Deutschland hinaus Richtung Russland auszudehnen, den entscheidenden Grund für die gefährlichen Spannungen mit Russland. Wenn China oder Russland das je an der US-Grenze getan hätte, hätten wir längst Krieg.

Auf unserem Blog: IFFW-Friedens-Blog | IFFW (internationale-friedensfabrik-wanfried.org) findet ihr von uns recherchierten Informationen, die uns zu2.) dieser These geführt haben.

Es ist wichtig, jetzt die Bevölkerung aufzuklären, bevor Kriegsstimmung gegen Russland weiter aufgebaut werden kann. Das ist schon weit fortgeschritten und die Leute haben keine Ahnung, was die Ursache ist.

2.) Was tun: Neben Aufklärung brauchen wir einen Gegenpol zur Bundesregierung: Sie trägt das Manöver mit, hat es mit beschlossen und schiebt die Verantwortung Russland zu und schweigt über die davor liegenden ukrainischen Aktionen.

3.) Wir müssen auch und trotz Corona auf die Stassen, vielleicht auch mit Friedensspaziergängen. Das sollten wir gut beraten.

4.) Wir schlagen vor, in den Wahlkreisen die Bundestagabgeordneten aufzufordern, den Stopp des Manövers in unserem Überlebensinteresse zu fordern, um die Gefahr einer atomaren Konfrontation zu verringern: Die russische Militärdoktrin schreibt dein Einsatz von Atomwaffen vor, wenn Russland angegriffen wird und konventionell nicht standhalten kann.

5.) In unserem Wahlkreis 169 haben wir von den drei hiesigen Friedensinitiativen einen gemeinsamen Aufruf verfasst. Die Lokalzeitung hat ihn veröffentlicht: Aufmarsch an russischer Grenze stoppen: NATO-Manöver heizt lebensgefährliche Spannungen weiter an! (internationale-friedensfabrik-wanfried.org)

6.) Wir schlagen vor, in den Wahlkreisen sich unter Friedensaktiven zu vernetzen und entsprechende Erklärung zu verfassen (ihr könnt unsere gern nehmen) und weiterzuleiten und zu verV. teilen und an die Presse zu geben.

7.) Wir stehen nach unserer Auffassung vor Jahren größter globaler Spannungen. China ist dabei die bisher vorherrschenden USA wirtschaftlich zu überholen. Es gab in den vergangenen 500 Jahren eine solche Situation, in der eine dominierende von einer neue aufkommenden Macht herausgefordert wurde, 16 Mal, zwölf Mal ist es zum Krieg gekommen. Und heute gibt es – anders als in diesen Konflikten - Atomwaffen.

8.) Wir schlagen deshalb vor, in den Wahlkreisen überparteiliche Wahlkreisforen zu bilden um den existenzbedrohenden Herausforderungen begegnen zu können, wie der Kriegsgefahr und der Klimazerstörung. Hier sind unsere ersten Gedanken dazu: Wahlkreisforen | IFFW (internationale-friedensfabrik-wanfried.org).

9.) Gleichzeitig schlagen wir stärkere bundesweite, europaweite und globale Basisvernetzung vor. Eine Organisation aus den USA Worldbeyondwar hat damit begonnen.

10.) Wir laden Euch ein, unsere Vorschläge zur Vernetzung auf unserer Homepage zu studieren. Wir laden ein zu einer Friedensberatung über ZOOM am Samstag, 1. Mai um 19 Uhr.: über diesen Link: https://us02web.zoom.us/j/3216854044

11.) Teilt uns bitte mit, ob ihr teilnehmt, schreibt uns: info@initernationale-friedensfabrik-wanfried.org oder ruft an: 0176-43773328 – 05655-924981.




Für die Internationale FriedensFabrik Wanfried e.V.

Wolfgang Lieberknecht




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