An der US-Ostküste oder der Ostsee: Klimazerstörung - steigender Meeresspiegel - tote Wälder

Tote Bäume ohne Äste und Blätter: Gespensterwälder erobern die US-Ostküste

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(Auszüge aus NTV-Bericht) Die toten Bäume in North Carolina sind eines der deutlichsten Signale für die Folgen des Klimawandels auf die globalen Ökosysteme. Denn sie stehen direkt an der Atlantikküste und saugen mit ihren Wurzeln durch den steigenden Meeresspiegel immer mehr Salzwasser auf, das sie anschließend langsam vergiftet. Im "Alligator River National Wildlife Refuge", einem Nationalpark, gab es früher wunderschöne grüne Wälder. In den letzten 30 Jahren sind allerdings 11 Prozent der Bäume verkümmert. Zu diesem Ergebnis kommen mehrere Forscher, die das Waldsterben in North Carolina untersucht und erstmals konkrete Daten dazu gesammelt haben.

Die grauen Flächen in den Küstenregionen sind tote Wälder - mittlerweile gibt es in North Carolina so viele davon, dass sie vom Weltall aus sichtbar sind. (Foto: NASA, U.S. Geological Survey)

Besonders düster ist ihr Fazit deshalb, weil das Problem nicht nur einen Bundesstaat, sondern die komplette US-Ostküste betrifft. Von Maine ganz im Norden an der Grenze zu Kanada bis Florida im Süden. Der steigende Atlantik vergiftet nach und nach riesige Waldflächen. Vor allem, weil Stürme die salzigen Fluten immer häufiger bis weit ins Landesinnere spülen. Normale Wälder kämen damit absolut nicht klar, sagt Ökologe Zohner: "Die Bäume sterben einfach ab."


Halb so hohe Lebenserwartung

Der Gespensterwald in Nienhagen ist schön anzusehen. Gesund ist er nicht. (Foto: imago images/Andre Gschweng)

Auch Nienhagen in Mecklenburg-Vorpommern kennt das Problem: Die grauen, astlosen Bäume des Gespensterwalds an der Steilküste der kleinen Gemeinde im Landkreis Rostock sind zwar bei Touristen beliebt, wirken aber ähnlich traurig wie ihre Artgenossen in den USA. Die kräftige Ostseebrise bläst die wenigen Nährstoffe, die es auf dem Boden gibt, weg. Stattdessen trinken Buchen bei jeder Überschwemmung das salzige Meerwasser und gehen langsam ein. Gesunde Buchen werden üblicherweise bis zu 300 Jahre alt. In Nienhagen ist ihre Lebenserwartung nur noch halb so hoch.

Ökologen sehen im Salzwasser-Tod eine weitere Ursache des weltweiten Waldsterbens, die bisher wenig oder gar nicht berücksichtigt wurde. Der Mensch zerstört Wälder, das ist bekannt. Auch Hurrikane oder Zyklone tragen ihren Teil dazu bei. Durch den Klimawandel immer häufiger.

Das gilt auch für Waldbrände: Steigt die Durchschnittstemperatur, trocknen Bäume, Sträucher und andere Pflanzen allmählich aus. Ein Funke reicht und alles steht in Flammen. In Regionen wie Australien und Kalifornien mittlerweile fast das ganze Jahr.

Tote Bäume ohne Äste und Blätter: Gespensterwälder erobern die US-Ostküste - n-tv.de


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