Wir schlagen Euch vor, die „Initiative für ein Europa ohne Krieg“ als Teil der globalen Initiative unter dem Namen  „Worldbeyondwar Europe“ zu bilden.

Mitarbeit beim Aufbau des Teams? Hier registrieren: dann der Link zum Team: https://www.internationale-friedensfabrik-wanfried.org/europ%C3%A4ische-vernetzung

 

Aus den USA kommt die Initiative, sich als Bürger*innen weltweit zusammenzuschließen, um politisch die Verbannung von Krieg als Mittel zur Konfliktlösung durchzusetzen und dafür ein effektives globales Sicherheitssystem aufzubauen (worldbeyondwar.org).

Wir haben uns von der Internationalen FriedensFabrik Wanfried der Initiative „Worldbeyondwar“ (für eine Welt ohne Krieg) angeschlossen und schlagen Friedensaktiven in Europa vor, sich zu einem  Netzwerk „Worldbeyondwar Europa“ als Teil der globalen Initiative zusammenzuschließen.

Erreichen wollen wir den Zusammenschluss über die Diskussion und den Beschluss gemeinsamer Ziele (unten ist ein erster Vorschlag) und die Organisation Europäischer FriedensBeratungen zu akuten Fragen von Krieg und Frieden (denen auch Friedens-Aktionen folgen können) und die Erarbeitung und Diskussion von Friedens-Bildungs-Bausteinen zur Bildung von Friedens-Multiplikatoren*innen.

A Ziele in und für Europa und seine Staaten:

  1. Erhaltung von Frieden und Beendigung der Kriege in Europa

  1. Wir wollen dazu beitragen, dass in Europa alle Konflikte nur noch mit friedlichen Mitteln gelöst werden und die derzeitigen Kriege beendet werden. So wie es die UNO-Charta völkerrechtlich verbindlich seit 1945 vorschreibt und in der Charta von Paris 1990 bekräftigt wurde.

  2.  Wir wollen dazu beitragen, dass die Staaten in Europa ein effektives europäisches Sicherheitssystem aufbauen, das Frieden nachhaltig sichert, wie in der UNO-Charta und dann in der Charta von Paris beschlossen.

  3. Wir wollen dazu beitragen, dass die europäischen Regierungen Entspannungsbemühungen vorantreiben und Abrüstungsschritte vereinbaren und dem Atomwaffenverbotsvertrag beitreten. 

  4. Wir wollen dazu beitragen, dass mehr Mittel vom Rüstungsetat umgelenkt werden zur Förderung des Aufbaus dauerhafter institutionalisierter friedenspolitischer Beziehungen zwischen den Staaten, Gesellschaften und Menschen in Europa (gerade auch zwischen Westeuropa und Russland) und auch zur Förderung der Stärkung einer stärker vernetzten europäischen Zivilgesellschaft. 

  1. Schaffung von Bedingungen für einen nachhaltigen Frieden in Europa

  2. Wir wollen, dass die Bedingungen für einen nachhaltigen Frieden in den Staaten Europas und zwischen ihnen gestärkt werden, wie sie in der UNO-Charta, der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, dem UN-Zivilpakt und im UN-Sozialpakt und der Charta von Paris beschlossen worden sind und im Zivilisatorischen Hexagon (Oktogon) modellhaft festgehalten sind. Wir treten dafür ein, dass durch Abrüstung Mittel gewonnen werden zur Schaffung besserer Lebensbedingungen in Europa und für die Umstellung auf eine ökologisch nachhaltige Wirtschafts- und Lebensweise in Europa. Wir wollen dazu beitragen, dass die europäischen Staaten und die europäische Politik die europäische Wirtschaft auf die Erfüllung der sozialen Menschenrechte ausrichtet.

  1. Frieden schaffen von „Unten“ durch Vernetzung über die Grenzen

Wir sehen in der Vernetzung von uns Bürger*innen über alle europäischen Grenzen hinweg eine grundlegende Kraft dafür, den Frieden voranzubringen. Wir können unsere demokratischen Rechte und Sprachfähigkeiten zur Selbstorganisation nutzen und zum Aufbau von nachhaltigen Beziehungen zwischen Friedensaktiven in den verschiedenen europäischen Staaten. Wir sehen in Migranten dabei wichtige Brückenbauer*innen. Wir können so selbst helfen Feindbilder abzubauen durch den Aufbau von Vertrauen auf zwischenmenschlicher Ebene zwischen Bürger*innen verschiedener Staaten. Wir sollten uns zu überparteilichen WahlkreisForen in den Europa-Parlaments-Wahlkreisen zusammenschließen, um von dieser gesellschaftlichen Ebene den Dialog mit den Abgeordneten des Wahlkreises zu suchen.

B Ziele für die Gestaltung der europäischen Außenbeziehungen zu anderen Regionen der Welt

  1. Internationale Zusammenarbeit zur Beendigung der Kriege und zur nachhaltigen Sicherung  von Frieden

  1. Wir wollen dazu beitragen, dass die Staaten Europas (und die EU) keine Gewalt mehr gegen andere Staaten der Welt einsetzen und militärisch intervenieren, sondern ihre Konflikte mit anderen Staaten nur noch mit friedlichen Mitteln lösen.

  2. Wir wollen dazu beitragen, dass die europäischen Staaten dazu beitragen, ein effektives globales Sicherheitssystem aufbauen, das Kriege aus der Welt verbannt und Frieden nachhaltig sichert, wie in der UNO-Charta 1945 völkerrechtlich verbindlich beschlossen. Wir setzen uns dafür ein, dass die europäischen Staaten dazu beitragen, Kriege in anderen Weltregionen mit friedlichen Mitteln zu beenden.

  3. Wir wollen dazu beitragen, dass die europäischen Regierungen globale Entspannungsbemühungen vorantreiben und Abrüstungsschritte vereinbaren und dem Atomwaffenverbotsvertrag beitreten und andere Staaten auffordern, das auch zu tun.

  4. Wir wollen dazu beitragen, dass mehr Mittel vom Rüstungsetat umgelenkt werden zur Förderung des Aufbaus freundschaftlicher Beziehungen von Menschen aus Europa zu Menschen in anderen Weltregionen und für den Aufbau einer stärker vernetzten globalen Zivilgesellschaft.

2.  Menschenwürdige Lebensbedingungen weltweit für alle als Basis für nachhaltigen Frieden fördern

  1. Wir wollen dazu beitragen, die Bedingungen für einen nachhaltigen Frieden von den europäischen Staaten in ihren Außenbeziehungen weltweit gestärkt werden, wie sie in der UNO-Charta, der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, dem UN-Zivilpakt und dem UN-Sozialpakt beschlossen worden sind und im Zivilisatorischen Hexagon (Oktogon) modellhaft festgehalten sind. Wir wollen dazu beitragen, dass die europäischen Staaten und die europäische Politik sich dafür einsetzt, die Welt-Wirtschaft auf die Erfüllung der sozialen, ökonomischen und  kulturellen Menschenrechte ausrichtet.

 

  1. Wir treten dafür ein, dass durch Abrüstung Mittel gewonnen werden zur Schaffung weltweit besserer Lebensbedingungen und für die Umstellung auf eine  ökologisch nachhaltige Weltwirtschaft und Lebensweise. 

  2. Wir sehen in der Vernetzung von uns europäischen Bürger*innen mit Menschen in anderen Regionen der Welt eine Kraft, die den Frieden weltweit voranbringen kann. Wir können selbst zum Aufbau von nachhaltigen Beziehungen zwischen Friedensaktiven in den anderen Staaten. Wir sehen in Migranten aus anderen Ländern in Europa dabei als wichtige Brückenbauer*innen, die einen wesentlichen Beitrag zum Aufbau einer friedlichen Welt leisten können.

 

Wir wollen ein Team zur Stärkung der europäischen Friedensvernetzung aufbauen über die Organisation Europäischer FriedensBeratungen, die Ausarbeitung von Friedens-Bildungs-Bausteinen, die Organisation von Kampagnen und die Sammlung von Interessierten in einem Vernetzungsteam der Internationalen FriedensFabrik Wanfried. Zuerst haben wollen wir auf Grund unserer wenigen Mitglieder erst ein gemeinsames Vernetzungsteam aufbauen; mit der Ausweitung der Kapazitäten wollen wir dann arbeitsteilig die Vernetzung auf verschiedenen Ebenen voranbringen, der lokalen und regionalen (hier im Europa-Parlaments-Wahlkreis und andere Engagierte in ihren Wahlkreisen unterstützen), der bundesweiten, der europäischen, globalen und zur Unterstützung der Friedensvernetzung in Afrika, in der Nord-Süd-Frage und zu akuten Konflikten.

Europäische FriedensBeratungen:
Wir sammeln Vorschläge für Themen und werden uns zunächst mit der sich zuspitzenden Lage in der Ukraine beschäftigen.

Friedens-Bildungs-Bausteine erarbeiten: Sie sollen Menschen befähigen, sich zu Friedens-Multiplikatoren zu bilden, um selbst über den Aufbau von WBW Europa Frieden in Europa stark machen zu können. Wenn möglich wollen wir sie in mehreren Sprachen erarbeiten, als Texte und Videos.