Den Aufbau von Worldbeyondwar Afrika anstoßen

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Es gibt in Afrika einige Initiativen und Personen, die sich Wordbeyondwar angeschlossen haben. Wir kennen auch einige Aktive, mit denen wir über Friedenspolitik in Afrika im Gespräch sind. Vor allem in Afrika ist das sehr wichtig, dort gibt es die meisten und viele sehr langwierige Kriege; gerade sind der Krieg in Äthiopien und im Norden von Mosambik dazugekommen.

Wir haben beim Chat während unserer Oster-Friedens-Aktion den Vorschlag gemacht, WBW Afrika anzuschieben. Die Idee stieß auf positive Resonanz.

Wir wollen das aber nur anschieben und sollten nur die Afrikaner*innen unterstützen, die das in die Hand nehmen wollen. Wir wollen zuerst einmal helfen, die uns bekannten Interessierten zu vernetzen und mit ihnen einen ZOOM-Chat vereinbaren.

Von da könnten in einem Schneeballeffekt Menschen in den verschiedenen afrikanischen Staaten für den Aufbau von WBW gesucht werden. Medien können dabei sehr hilfreich sein.

Ziele von WBW Afrika könnten sein, dazu beizutragen, Kriege in Afrika zu beenden und der Eskalation von Konflikten zu neuen Kriegen vorzubeugen. WBW-A könnte anregen, dazu ein wirksames afrikanisches Sicherheitssystem aufzubauen. WBW-A sollte sich auch mit WBW-Global am  Aufbau eines globalen Sicherheitssystems engagieren zur Umsetzung der UNO-Charta und für die Verwirklichung der Ziele des UN-Sozialpakts und UN-Zivilpakts und der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Wichtig ist das vor allem auch zum Schutz von militärischen und wirtschaftlichen Interventionen von wirtschaftlich und militärisch überlegenen Industrieländern.

WBW-A sollte das Verständnis der innerafrikanischen Beziehungen und Konflikte fördern, sich gegen ihre Regierungen und Unternehmen ihrer jeweiligen afrikanischen Staates stellen, wenn sie andere Staaten unfair behandeln und eigene Vorschläge zur Lösung der Konflikte erarbeiten.  Es sollte vor allem auch Verständnis für die internationalen Beziehungen der afrikanischen Staaten zu den Industrieländern fördern und mit den Kräften in diesen Ländern zusammenarbeiten, die für faire Beziehungen eintreten. Dazu sollten WBW-Afrika wieder den von der Nord-Süd-Kommission angestoßenen Nord-Süd-Dialog wieder anregen.

WBW-A sollte in Afrika die Bedingungen für Frieden stärken, ein rechtsstaatlich und demokratisch eingehegtes Gewaltmonopol auf afrikanischer Ebene fördern, soziale Gerechtigkeit, ökologische Nachhaltigkeit, wissenschaftliches Denken, eine friedliche Konfliktkultur und das Bewusstsein, der gegenseitigen und globalen Abhängigkeiten zur Sicherung des Überleben in Afrika und weltweit.

Die Mitglieder von WBW-A in den einzelnen Staaten sollten voneinander (und von Menschen in anderen Staaten weltweit) lernen, wie sie die Friedensbedingungen in ihrem Land durchsetzen können, d.h. die Normen der UN-Dokumenten in ihrer jeweiligen Innenpolitik und Außenpolitik.

Die Mitglieder von WBW Afrika nutzen ihre Verbindungen in andere Regionen der Welt, um sie anzuregen, sich ebenfalls der globalen Bewegung für eine Welt ohne Krieg anzuschließen und in ihren Staaten und Kontinenten WBW-Chapter zu bilden und sich mit den anderen Weltregionen zu vernetzen.

Wie beginnen:
Die am Aufbau von WBW-A Interessierten  verbreiten die Idee in ihren Netzwerken und sammeln die Adressen von Interessierten und interessierten Organisationen in ihren Staaten und in anderen afrikanischen Staaten und in der Diaspora.

Sie schlagen den Aufbau von WBW Europa anderen Gruppen und Aktiven vor, die bereits bei WBW registriert sind. Sie suchen die Zusammenarbeit etwa mit der Black Alliance for Peace in den USA und dem Internationalen Peace Buero.

Sie diskutieren den Vorschlag mit den Koordinatoren in den USA und sehen, ob und wie sie unterstützen können.